05.04.2017 09:00
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DAX® - Wochenauftakt gut verdaut

Wochenauftakt gut verdaut
Gemessen an dem „roten Block“ vom Wochenauftakt kann die gestrige DAX®-Entwicklung durchaus als Erfolg verbucht werden, denn bei einer geringen Schwankungsbreite von gerade einmal 64 Punkten blieben Anschlussverkäufe aus. Vielmehr steht im Vergleich zum Vortagesschlusskurs sogar eine leichte Erholung zu Buche. Dennoch stellt das Aktienbarometer derzeit ein „zweischneidiges Schwert“ dar. Schließlich wird das Hoch vom Wochenbeginn bei 12.376 Punkten von zwei tieferliegenden Hochs eingerahmt, so dass sich ein sog. „swing high“ ergibt. In der Vergangenheit sorgte dieses Muster oftmals für kurzfristige Marktwendepunkte. Der nächste Rückzugsbereich wird dabei durch die Kombination aus der jüngsten Kurslücke (untere Gapkante bei 12.159 Punkten) und dem Hoch vom 16. März bei 12.156 Punkten definiert. Danach bildet die Verbindung aus einer weiteren Kurslücke (12.045 zu 11.996 Punkte) und der 38-Tages-Linie (akt. bei 11.983 Punkten) die nächste Haltezone. Auf der Oberseite muss der DAX® dagegen die Hürden aus dem o. g. Jahreshoch und dem bisherigen Allzeithoch bei 12.391 Punkten überspringen, um die kurzfristigen Bremsfaktoren zu negieren.

DAX® (Daily)
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Vor neuem Rekordhoch?
Anfang Dezember setzte die Henkel-Aktie lehrbuchmäßig auf dem langfristigen, seit Herbst 2011 bestehenden Haussetrend (akt. bei 112,15 EUR) auf. Dieser weitere „Auflagepunkt“ unterstreicht den unterstützenden Charakter des entsprechenden Aufwärtstrends. Seither strebt der Titel wieder nach Norden, so dass nun das bisherige Rekordhoch bei 123 EUR sogar wieder in Schlagdistanz rückt. Ein neues Allzeithoch käme einem der besten Signale der technischen Analyse überhaupt gleich. Zusätzlicher Rückenwind kommt derzeit von Seiten der trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon, die jeweils freundlich zu interpretieren sind. Die 138,2%-Fibonacci-Projektion bzw. das 161,8%-Pendant der Verschnaufpause von September bis Dezember 2016 bei 129,78 EUR bzw. 133,97 EUR definieren im „uncharted territory“ im Fall eines Befreiungsschlags jenseits des o. g. Rekordstandes zwei der wenigen verbliebenen Barrieren. Auf der Unterseite sollten Anleger indes die beiden jüngsten Verlaufstiefs bei 117,90/30 EUR beachten. Ein Abgleiten unter diese Rückzugslinie würde die beschriebene Ausbruchschance zunächst vertagen.

Henkel Vz. (Weekly)
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Keil nach unten aufgelöst
Beim Währungspaar USD/MXN hatten wir zuletzt mehrfach vor einer Übertreibung nach oben gewarnt. Nach der Ausprägung eines „shooting stars“, dem anschließenden Rückfall unter die steigende Trendlinie, welche die Hochs vom Juni 2012 und Februar 2016 verbindet, ist der Greenback zum mexikanischen Peso mittlerweile noch einen Schritt weiter. So sorgt der Bruch des steilen Aufwärtstrends seit September 2014 (akt. bei 19,34 MXN) gleichzeitig für die „bearishe“ Auflösung der zuletzt diskutierten Keilformation (siehe Chart). Darüber hinaus betonen aktuell auch diverse Indikatoren die Risiken. Nachdem der RSI zuvor bereits eine negative Divergenz ausgeprägt hatte, steht inzwischen nicht nur ein Verkaufssignal im Verlauf des Oszillators zu Buche, sondern auch eine abgeschlossene Toppformation. Selbst der trendfolgende MACD ist zuletzt diesem Beispiel gefolgt und hat seine Signallinie nach unten durchschnitten. In dieser Gemengelage dürfte sich die Erholung des Peso fortsetzen. Die horizontalen Unterstützungen bei gut 17 MXN definieren dabei den nächsten wichtigen Auffangbereich für den US-Dollar. Knapp darunter verläuft zudem die 38-Monats-Linie (akt. bei 16,54 MXN). Als Stopp-Loss auf der Oberseite bietet sich der o. g. ehemalige steile Haussetrend an.

USD/MXN (Monthly)
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Quelle

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