| Respekt vor dem Rekordstand – zum Zweiten |
| Mit einem Tag Zeitverzögerung zeigte das negative Candlestickmuster vom Wochenauftakt in Form eines „roten Blocks“ doch noch Wirkung beim DAX®. Da das Aktienbarometer dabei nahezu auf Tagestief aus dem Handel ging und wir das am Montag ausgeprägte „swing high“ bei 12.376 Punkten unverändert als kurzfristigen Bremsklotz werten, sollten sich Anleger zunächst mit möglichen Auffangmarken beschäftigen. Der erste Rückzugsbereich wird dabei durch die Kombination aus der jüngsten Kurslücke (untere Gapkante bei 12.159 Punkten) und dem Hoch vom 16. März bei 12.156 Punkten definiert. Danach bildet die Verbindung aus einer weiteren Kurslücke (12.045 zu 11.996 Punkte) und der 38-Tages-Linie (akt. bei 11.998 Punkten) die nächste Haltezone. Auf der Oberseite ist dagegen ein Sprung über die Hürden aus dem o. g. Jahreshoch und dem bisherigen Allzeithoch bei 12.391 Punkten nötig, um den kurzfristigen Bremsfaktor „swing high“ zu negieren. Aus charttechnischer Sicht ist das sogar zu schwach ausgedrückt, denn ein neues Allzeithoch käme einem Befreiungsschlag gleich, der nochmals für ein neues Aufwärtsmomentum sorgen sollte. |
| |
| |
DAX® (Daily) |
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Auf dem Sprung? |
| Heimlich, still und leise hat sich der Silberpreis wieder an die entscheidende Widerstandszone bei gut 18 USD herangetastet. Zur Erinnerung: Die Glättungslinien der letzten 38 bzw. 200 Wochen (akt. bei 17,87/84 USD) bilden den Auftakt zu einem wahren Barrierenbündel, welches sich zusätzlich aus dem seit Sommer vergangenen Jahres bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 18,00 USD) speist. Abgerundet wird die hier entstehende Kumulationszone durch die 50%-Korrektur des Abwärtsimpulses von Juli bis Dezember 2016 (18,35 USD) sowie die verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte der letzten vier Jahre bei rund 18,50 USD. Gelingt dem Silberpreis der Sprung über die angeführten Hürden, wäre gleichzeitig die Korrekturflagge der letzten Monate nach oben aufgelöst (siehe Chart). Als Belohnung winkt im Erfolgsfall ein Anlauf auf das letztjährige Jahreshoch bei 21,11 USD. Die zuletzt genannte Marke gehört ins Stammbuch eines jeden Investors, denn ein Sprung über diese Hürde würde eine große untere Umkehr der letzten Jahre komplettieren. Auf der Unterseite sollten Anleger indes die o. g. gleitenden Durchschnitte beachten. Schließlich liefert ein Rebreak dieser Haltemarken ein Indiz dafür, dass sich das angeführte Barrierenbündel bei gut 18 USD (zunächst) als zu hohe Hürde erweist. |
| |
| |
Silber (Weekly) |
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Die Kurve bekommen |
| Vor dem Hintergrund der obigen Silberpreis-Analyse bietet sich parallel auch ein Blick auf die Aktie von Silver Standard Resources an. Im vergangenen Dezember kam es hier zu einem nahezu idealtypischen Pullback an die Nackenlinie des zuvor ausgeprägten Doppelbodens (siehe Chart). In einem zweiten Schritt wurde danach die seit August 2016 ausgeprägte Flagge nach oben aufgelöst. Aufgrund der abgeschlossenen und bestätigten Bodenbildung sowie dem nach oben aufgelösten Konsolidierungsmuster besitzt der Chartverlauf einen grundsätzlich konstruktiven Charakter. Deshalb sollte das Papier in den nächsten Wochen das bisherige Jahreshoch bei 12,25 USD ins Visier nehmen, das bestens mit dem Hoch aus dem Jahr 2014 bei 12,21 USD harmoniert. Gelingt auch der Sprung über diese Hürden, wäre unseres Erachtens perspektivisch der Grundstein für einen Anlauf auf das Jahreshoch 2016 bei 15,84 USD gelegt. Auf der Indikatorenseite hat der MACD zuletzt auf seiner Signallinie aufgesetzt, um anschließend sofort wieder nach oben abzudrehen, womit ein sog. „bearish failure“ entsteht. Als Absicherung bietet sich das jüngste „swing low“ bei 9,71 USD an. |
| |
| |
Silver Standard Resources (Weekly) |
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de
|
|
|