18.02.2019 18:00
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Deutsche Autohersteller müssen zittern, Wirecard erlebt einen sehr guten Tag

Der US-Börsenhandel fiel am heutigen Montag feiertagsbedingt aus. Das heißt jedoch nicht, dass sich Anleger nicht mit dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten befassten.

Das war heute los. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob europäische, insbesondere deutsche, Autos ein Risiko für die Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika darstellen. Auf diese Weise könnte US-Präsident Donald Trump Zölle auf Importfahrzeuge begründen. Die entsprechende Einschätzung des US-Handelsministeriums hat er erhalten. Nun bleiben ihm 90 Tage für eine Entscheidung.

Angesichts dieser Verunsicherung ist es keine große Überraschung, dass die DAX-Autowerte heute keine allzu gute Performance an den Tag legen konnten. Insgesamt zeigte sich der DAX jedoch nur wenig bewegt. Ein gutes Zeichen. Schließlich hätten Anleger angesichts der deutlichen Kursgewinne zum Ende der vergangenen Woche und der Verunsicherung im Autosektor auch Gewinne mitnehmen können.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte sich insbesondere die Wirecard-Aktie auszeichnen. Der infolge der „Financial Times“-Berichterstattung rund um mutmaßliche Bilanz-Unregelmäßigkeiten in Singapur arg gebeutelte Wert legte zeitweise einen Kurssprung von etwas mehr als 16 Prozent hin. Der Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München profitierte heute von der Entscheidung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Leerverkäufe auf die Wirecard-Aktie vorerst zu verbieten. Darüber hinaus leitete die Staatsanwaltschaft München ein Ermittlungsverfahren gegen den für die jüngsten „FT“-Berichte verantwortlichen Journalisten ein.

Die Aktie der Deutschen Post zählte heute wiederum mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von rund 2,5 Prozent zu den größten Tagesverlierern. Dem Papier machten Gewinnmitnahmen und das Unterschreiten einiger wichtiger Chartmarken zu schaffen.

Das steht morgen an. Die deutsche Wirtschaft schrammte im Schlussquartal 2018 nur knapp an einer Rezession vorbei. Zudem hatten sich zuletzt gleich mehrere Konjunkturbarometer verdüstert. Auch deshalb werden Marktteilnehmer am morgigen Dienstag besonders gespannt auf die neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen schauen. Aus den USA erreichen uns dagegen keine marktrelevanten Konjunkturdaten.

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