| Aus charttechnischer Sicht musste die Aktie der Deutschen Bank zuletzt zwei massive Nackenschläge verkraften. Per Abwärtsgap (15,47 EUR zu 15,33 EUR) musste der Banktitel die flach verlaufende 200-Tages-Linie (akt. bei 15,39 EUR) preisgeben. In der Folge kam es zudem zum Bruch des im September 2009 etablierten Erholungstrends (akt. bei 15,12 EUR). Unter dem Strich ist die Gefahr einer temporären Toppbildung absolut gegeben, zumal die Kursentwicklung des letzten halben Jahres zugleich als Bärenflagge interpretiert werden muss (siehe Chart). Die in der jüngsten Schwächephase anziehenden Umsätze sowie die frischen Ausstiegssignale seitens des MACD auf Tages- wie auch auf Wochenbasis unterstreichen dieses Risiko. Eine ehemalige Trendlinie (akt. bei 14,22 EUR) definiert in diesem Umfeld eine erste Unterstützung. Charttechnisch bedeutsam ist allerdings erst der Haltebereich aus der 50%-Korrektur des gesamten Erholungsimpulses von September 2016 bis Mai 2017 (13,33 EUR) und dem Jahrestief 2017 (13,11 EUR). Um das angeschlagene Chartbild zu verbessern, müsste das Papier indes zumindest die o. g. Glättungslinie zurückerobern. |