| Die Schwankungsbreite der deutschen Standardwerte ist gestern mit über 300 Punkten deutlich angesprungen. Die Betonung der potentiellen DAX®-Unterstützungen an den letzten Handelstagen hat sich aufgrund des gestrigen Schwächeanfalls als goldrichtig erwiesen. Insbesondere das Abgleiten unter die 38-Tages-Linie (akt. bei 13.198 Punkten) hat den Kursrutsch beschleunigt. Dieser Entwicklung zollen auch die Trendfolger MACD und Aroon Tribut, die jüngst synchron neue Ausstiegssignale generiert haben. Im Verlauf des Volatilitätsindikators VDAX-new® liegt aktuell zudem eine abgeschlossene Bodenbildung vor – ein Indiz, dass die nächsten Tage holprig bleiben dürften. Somit liegt das Hauptaugenmerk aktuell auf der Schlüsselunterstützung aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.745 Punkten) und dem deckungsgleichen Jahrestief vom ersten Handelstag des Jahres. Spätestens auf diesem Niveau sollte die aktuelle Verschnaufpause auslaufen, denn ansonsten müssten Investoren die Kursentwicklung der letzten Monate als klassisches Doppeltopp interpretieren, aus dem sich ein kalkulatorisches Abschlagspotential von knapp 800 Punkten ergeben würde. Um den größten Druck vom DAX® zu nehmen, ist indes eine Rückeroberung des gleitenden Durchschnitts der letzten 38 Tage notwendig. |