| Seit dem Verlaufshoch von Mitte April bei 31,19 EUR befindet sich die Aktie der Deutschen Post im Rückwärtsgang. Die nächste wichtige Haltezone speist sich nun aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung seit 2009 (21,75 EUR), der 200-Wochen-Linie (akt. bei 21,64 EUR) und dem Tief vom Oktober 2014 bei 21,55 EUR. Das im bisherigen Monatsverlauf vorliegende Candlestickumkehrmuster in Form eines klassischen „Hammers“ weckt nun allerdings die Hoffnungen, dass es nicht zu einem Ausloten der angeführten Schlüsselunterstützungen kommt. Für einen zusätzlichen Silberstreif sorgt dabei neben der positiven Divergenz, die der MACD ausweist, vor allem ein potentieller Doppelboden auf Tagesbasis (siehe Chart). Um das kurzfristige Umkehrmuster abzuschließen, bedarf es allerdings eines Spurts über das Hoch vom 27. August bei 25,04 EUR. Lohn der Mühen wäre ein kalkulatorisches Erholungspotential bis gut 27 EUR. Im Fall eines abgeschlossenen Doppelbodens bietet sich ein enger Stopp auf Basis des Hochs von Mitte September bei 24,91 EUR an, welcher gleichzeitig ein hoch attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleistet. |