| Die Erholungsbewegung seit Mitte Februar im Anschluss an die abgelehnte Toppbildung vom Jahresbeginn geriet bei der Aktie der Deutschen Post zuletzt ins Stocken. Festmachen lässt sich diese Aussage vor allem an dem im Juli (bisher) ausgeprägten „inside month“. Aus charttechnischer Sicht gibt es zudem gute Gründe für das gegenwärtige Innehalten: Schließlich bildet der im April 2015 etablierte Korrekturtrend (akt. bei 25,36 EUR) im Zusammenspiel mit der 38-Monats-Linie (akt. bei 25,76 EUR) ein markantes Barrierenbündel. Da die letzten beiden Monatskerzen jeweils nennenswerte Lunten aufweisen und die Konstellation im „HSBC Trendkompass“ einen stabilen Haussetrend signalisiert, können Anleger auf einen nachhaltigen Sprung über die genannten Hürden hoffen. Im Erfolgsfall definieren die Hochs vom letzten Quartal 2015 bzw. das Jahreshoch von 2014 bei rund 28 EUR das nächste Etappenziel. Jenseits dieses Levels rückt bereits wieder das bisherige Allzeithoch bei 31,18 EUR auf die Agenda. Um den laufenden Ausbruchsversuch nicht zu gefährden, sollte die Aktie in Zukunft nicht mehr unter die Kombination aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 24,90 EUR) und dem Aufwärtsgap vom 11. Juli bei 24,99/85 EUR zurückfallen. |