| Die Aktie der Deutschen Post gehört zu den wenigen DAX®-Titeln, welche im bisherigen Jahresverlauf ein Kursplus realisieren konnten. Aus charttechnischer Sicht gibt es mehrere Gründe für das gute Abschneiden seit Jahresultimo. So ist der im Februar ausgeprägte „Hammer“ gleichzeitig Teil eines sog. „morning stars“ (siehe Chart). Hinter die beiden beschriebenen Candlestickumkehrmuster setzt der jüngst erfolgte Bruch des Korrekturtrends seit April 2015 (akt. bei 25,74 EUR) ein zusätzliches Ausrufezeichen. Als „Sahnehäubchen“ macht der Logistikkonzern auch gemessen an den objektiven Kriterien des „HSBC Trendkompasses“ eine gute Figur, denn sowohl die relative Stärke nach Levy als auch dem Momentum der letzten vier Wochen signalisieren für das Papier einen intakten Haussetrend. Die Hochs vom letzten Quartal 2015 bei knapp 28 EUR definieren nun den nächsten Widerstand, ehe sogar das bisherige Allzeithoch von vor gut einem Jahr bei 31,19 EUR wieder auf die Agenda rückt. Um der Gefahr eines Fehlausbruchs auf der Oberseite entgegenzuwirken, können Anleger die 38-Monats-Linie (akt. bei 25,41 EUR) als Absicherung heranziehen. |