| Entscheidung naht |
| Langsam droht es langweilig zu werden: Die Schlüsselzone aus den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 10.100, einem Fibonacci-Cluster, der 200-Tages-Glättung (akt. bei 10.169 Punkten) sowie dem seit April 2015 bestehenden Baissetrend (akt. bei 10.178 Punkten) hat zum gefühlt „x-ten“-Mal ihre herausragende Bedeutung unter Beweis gestellt. Im Vergleich zu den letzten Aussagen ergeben sich deshalb keine nennenswerten Veränderungen. Während auf der Oberseite weiter ein Spurt über das eingangs erwähnte Barrierenbündel vonnöten ist, um die charttechnischen Perspektiven der deutschen Standardwerte nachhaltig zu verbessern, müssen Anleger auf der Unterseite vor allem die letzten beiden Verlaufstiefs bei 9.768/37 Punkten beachten. Kann das Aktienbarometer diese Bastion nicht verteidigen, droht im ersten Schritt ein weiterer Rücklauf bis zu den Tiefs bei 9.498/85 Punkten. Danach definieren die Tiefpunkte vom Januar 2015 bzw. August/September 2015 bei gut 9.300 Punkten den nächsten Rückzugsbereich. Da der DAX® jetzt bereits seit einigen Wochen und Monaten die beschriebene Gratwanderung vollzieht, wird eine mittelfristige Weichenstellung zusehends wahrscheinlicher. |
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DAX® (Daily)
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| Kleines Doppeltopp abgeschlossen |
| Die Dow-Theorie lieferte zum Jahresultimo eines unserer Kernargumente für unsere verhaltene Aktienmarktprognose 2016. Aktuell ist der Kursverlauf des DJ Transportindex erneut einen Blick wert, denn im Gegensatz zu den im DJIA bzw. im S&P 500® vertretenen Standardwerten verharren die Transporttitel unterhalb ihres zyklischen Hochs vom November 2015 (8.358 Punkte). Die Diskrepanz zwischen beiden Indizes besteht demnach weiterhin. Da der DJIA regelmäßig der Entwicklung der Transportaktien folgt, liegt derzeit erneut ein wichtiger Belastungsfaktor vor. Doch nicht nur das: Der Transport Index hat zudem ein kleines Doppeltopp vervollständigt, aus dem sich immerhin ein rechnerisches Abschlagspotential von rund 500 Punkten ableiten lässt. Perspektivisch dürfte deshalb der seit Juli 2009 bestehende Haussetrend (akt. bei 6.950 Punkten) wieder ins Blickfeld rücken. In diesem Umfeld besteht (zunächst) kein Raum für neue Rekordstände bei den „großen Indizes“. Vielmehr müssen Anleger die Marken von 17.512 Punkten (DJIA) sowie 2.039 Punkten (S&P 500®) beachten, deren Unterschreiten ebenfalls für den Abschluss oberer Umkehrmuster sorgen würde. |
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DJ Transport Index (Weekly)
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| S-K-S-Formation abgelehnt |
| Die Aktie der Deutschen Post gehört zu den wenigen DAX®-Titeln, welche im bisherigen Jahresverlauf ein Kursplus realisieren konnten. Aus charttechnischer Sicht gibt es mehrere Gründe für das gute Abschneiden seit Jahresultimo. So ist der im Februar ausgeprägte „Hammer“ gleichzeitig Teil eines sog. „morning stars“ (siehe Chart). Hinter die beiden beschriebenen Candlestickumkehrmuster setzt der jüngst erfolgte Bruch des Korrekturtrends seit April 2015 (akt. bei 25,74 EUR) ein zusätzliches Ausrufezeichen. Als „Sahnehäubchen“ macht der Logistikkonzern auch gemessen an den objektiven Kriterien des „HSBC Trendkompasses“ eine gute Figur, denn sowohl die relative Stärke nach Levy als auch dem Momentum der letzten vier Wochen signalisieren für das Papier einen intakten Haussetrend. Die Hochs vom letzten Quartal 2015 bei knapp 28 EUR definieren nun den nächsten Widerstand, ehe sogar das bisherige Allzeithoch von vor gut einem Jahr bei 31,19 EUR wieder auf die Agenda rückt. Um der Gefahr eines Fehlausbruchs auf der Oberseite entgegenzuwirken, können Anleger die 38-Monats-Linie (akt. bei 25,41 EUR) als Absicherung heranziehen. |
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Deutsche Post (Monthly)
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