Deutsche Post schreitet zum Fünf-Milliarden-Ziel voran
Autor: Hussam Masri
Das Paketgeschäft boomt weiter.. In vielen Haushalten ist die Lieferung der Online-Bestellungen fast schon zum täglichen Ritual geworden. Die zugehörige Deutsche Post-Sparte PeP, zu der auch das Briefgeschäft gehört, hat im vergangenen Jahr fast ein Drittel des gewachsenen Konzernumsatzes erwirtschaftet und ist damit die tragende Säule des ehemaligen Staatsmonopolisten. Zum operativen Gewinn steuerte der Bereich 1,5 Mrd. Euro bei. 2020 sollen es 1,7 Mrd. Euro werden, wenn die Deutsche Post operativ mehr als fünf Milliarden Euro verdienen will. Den überwiegenden Beitrag zum Ertragsziel müssen demnach die drei DHL-Sparten liefern, wobei Analysten vor allem dem Expressgeschäft ein großes Potenzial zutrauen und eine Belebung in der Frachtsparte ausmachen. Der Bereich Supply Chain (Lieferketten) hingegen entwickelte sich im vierten Quartal 2017 unterdurchschnittlich. Das Konzernziel für 2020 halten Analysten zwar für ambitioniert, aber angesichts der intakten Wachstumsstory für erreichbar.
Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Post ein operatives Ergebnis von 3,74 Mrd. Euro eingefahren, 2018 strebt das Management 4,15 Mrd. Euro an. Damit bewegt sich der Konzern im Rahmen der eigenen Erwartungen und der Marktprognosen. Risiken sehen Analysten unter anderem in einem möglichen währungsseitigen Gegenwind aus dem zunehmend internationalen Geschäft und in potenziell steigenden Löhnen. In der Sparte PeP nimmt künftig der Vorstandsvorsitzende Frank Appel persönlich die Zügel in die Hand, weil der bisherige Bereichsvorstand Jürgen Gerdes zur neugegründeten Innovationssparte wechselt. Dort soll insbesondere der vielbeachtete Elektrotransporter StreetScooter vorangetrieben werden. Analysten beurteilen die Schaffung des neuen Technologie-Segments positiv. Damit werde das Potenzial des StreetScooters deutlich.
Mit sinkenden Tilgungsschwellen zum Ertragsziel
Das DekaBank Deutsche Post Express-Zertifikat Relax 07/2024 (WKN DK0P2R) zielt auf die Rückzahlung des Nennbetrags zusammen mit dem maßgeblichen Zinsbetrag möglichst vor dem Laufzeitende in gut sechs Jahren ab. Dazu werden die Tilgungsschwellen an den jährlich stattfindenden Beobachtungstagen um jeweils fünf Prozentpunkte gegenüber dem Startwert gesenkt, während der maßgebliche Zinsbetrag pro möglichem vorzeitigem Rückzahlungstermin und Zertifikat um jeweils 45,00 Euro wächst. Der Startwert entspricht dabei dem Aktienschlusskurs vom 18.05.2018. Falls die vorzeitige Rückzahlung nicht eintritt, wird der Deutschen Post-Aktie am Bewertungstag, dem 17.07.2024, nur noch ein Schlusskurs auf oder über der Barriere abverlangt, die bei 60,00 Prozent des Startwerts liegt. Sofern wenigstens diese Bedingung erfüllt wird, winkt am Laufzeitende die maximale Rückzahlung von insgesamt 1.270,00 Euro je Zertifikat.
Zu Verlusten bei der finalen Rückzahlung kommt es, wenn die Deutsche Post-Aktie an jedem Beobachtungstag unter der jeweiligen Tilgungsschwelle und am Bewertungstag unter der Barriere schließt. In diesem Negativszenario ist die Zinszahlung ausgeschlossen und der Anleger erhält als Rückzahlung Deutsche Post-Aktien übertragen, die aufgrund der unterschrittenen Barriere gegenüber dem Startwert mehr als 40,00 Prozent im Verlust notieren. Auch ein Totalverlust des ursprünglich investierten Nennbetrags kann nicht ausgeschlossen werden, denn die übertragenen Deutsche Post-Aktien könnten sogar wertlos geworden sein. Außerdem sind die mögliche Zinszahlung und die Rückzahlung mit dem Emittentenrisiko behaftet. Daher würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen.
Das DekaBank Deutsche Post Express-Zertifikat Relax 07/2024 (WKN DK0P2R) kann vom 30.04.2018 bis 18.05.2018, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.

Rating vom 07.03.2017, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den Scope Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen
Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.
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