09.07.2018 18:00
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Die Ruhe vor dem Sturm? Lufthansa wieder obenauf

Am Montag versuchten DAX-Anleger dort weiterzumachen, wo sie in der Vorwoche aufgehört hatten. Zu einem gewissen Teil gelang dies. Die Erholung setzte sich fort. Allerdings nicht in der dynamischen Weise, die sich so manch Anleger gewünscht hatte.

Das war heute los. Auch wenn das wichtigste deutsche Börsenbarometer zu Beginn der neuen Woche kein Kursfeuerwerk abbrannte, ist die Ruhe der Börsianer angesichts des eskalierenden Handelsstreits zwischen den USA und China erfreulich. Die am Markt positiv aufgenommenen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Juni wirkten heute ebenfalls nach und sorgten an der Wall Street zu Beginn des heutigen Montaghandels für ein Stimmungshoch. Dieses hatte sich zum Teil auf die europäischen Märkte übertragen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob eine mögliche Verschärfung des Handelsstreits die jüngsten Erholungsversuche zunichte macht. Der Rücktritt des britischen Außenministers brachte am Nachmittag zudem die Brexit-Debatte wieder ins Gedächtnis zurück. Am Wochenende hatte sich das britische Kabinett auf einen europafreundlichen Brexit-Kurs geeinigt. In der Folge war bereits der zuständige Brexit-Minister am Sonntag zurückgetreten.

Das waren die Tops & Flops. Einen besonders guten Tag erwischte die Lufthansa-Aktie. Mit einem zwischenzeitlichen Kursplus von etwas mehr als 3 Prozent reichte es für einen der vorderen Plätze im DAX. Die Kranich-Airline profitierte von positiven Passagierzahlen beim französisch-niederländischen Konkurrenten Air France-KLM. Damit dürfen Anteilseigner darauf hoffen, dass auch die Lufthansa in der Ferienzeit gute Passagierzahlen präsentiert und sich der Kurs der Lufthansa-Aktie nach einem sehr schwachen ersten Halbjahr wieder positiver entwickelt.

Weniger gut lief der heutige Tag für die E.ON-Aktie. Das Kursminus lag zeitweise bei knapp 2 Prozent. Anleger hatten Gewinne mitgenommen, nachdem die Versorger in den vergangenen Tagen eine sehr starke Performance an den Tag gelegt hatten.

Das steht morgen an. Hierzulande werden die neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen veröffentlicht. Wieder einmal ist zu erwarten, dass der anhaltende Handelskonflikt die Stimmung in der Wirtschaft belastet hat. In den USA werden am morgigen Dienstag dagegen keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht.

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Quelle

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