| Die o . g. Kreuzunterstützung aus den beiden fallenden Trendlinien stellt insgesamt ein interessantes Sprungbrett für eine technische Reaktion dar, zumal der RSI sowohl auf Monats- als auch auf Wochenbasis tief im überverkauften Terrain notiert. Im Tageschart schloss der Oszillator zudem gestern eine Bodenbildung ab, während der trendfolgende MACD in diesem Zeitfenster bereits ein neues Einstiegssignal generieren konnte. Solche Indikatorformationen – wie beispielsweise im Verlauf des RSI – waren in der Vergangenheit häufig ein Vorbote für eine äquivalente Weichenstellung im eigentlichen Chartverlauf. Gleichzeitig ist der Abstand zur 200-Tages-Linie (akt. bei 12,61 EUR) auf historischen Extremniveaus angelangt. Als erstes Erholungsziel bietet sich deshalb das Hoch vom 18. September bei 8,35 EUR an, ehe die Kombination aus dem Tief vom 24. August bei 9,55 EUR und dem Abwärtsgap vom 10. September bei 9,43/9,65 EUR wieder auf die Agenda rückt. Abgerundet wird der auf diesem Niveau entstehende Kumulationspunkt durch die 38-Tages-Glättung (akt. bei 9,34 EUR). Als Stopp Loss auf der Unterseite ist die o. g. Kreuzunterstützung bei gut 7 EUR prädestiniert. |