| Im letzten Quartal 2016 musste die E.ON-Aktie nochmals ein neues Verlaufstief hinnehmen. Das Unterschreiten des Mehrdekadentiefs von 2015 bei 6,21 EUR zog allerdings keinen neuen Verkaufsdruck mehr nach sich. Vielmehr folgte die zeitnahe Rückeroberung des besagten Vorgängertiefs. Möglicherweise hat der Versorger damit nach unten übertrieben. Dazu passt, dass das neue Tief bei 5,99 EUR nicht mehr mit einem größeren Abstand bei den Bollinger Bändern einherging. Der Unterschied zwischen oberem und unterem Bollinger Band fällt vielmehr geringer aus als 2009, so dass hier eine langjährige positive Divergenz vorliegt. Die analoge Divergenz weist auch das Volumen auf, wo die Umsatzspitze von 2015 im vergangenen Jahr trotz neuer Tiefs nicht mehr ansatzweise bestätigt wurde. Das wichtigste Argument stellt in diesem Zusammenhang allerdings der im Tageschart vervollständigte Doppelboden dar, aus dem sich immerhin ein rechnerisches Anschlusspotenzial bis knapp 8 EUR ableiten lässt. Aus Sicht des Monatscharts markieren sogar erst die letzten Hochs bei rund 8,50 EUR das nächste Anlaufziel. Als Absicherung bieten sich die o. g. Tiefs bei rund 6 EUR an. |