| Die Bayer-Aktie befindet sich derzeit in einer extrem spannenden Ausgangslage. Mit dem Sprung über die Marke von 100 EUR hat die Aktie einen klassischen Doppelboden ausgeprägt. Begleitet wird die untere Umkehr durch die entsprechenden Signale bei dem trendfolgenden MACD sowie der relativen Stärke nach Levy. Im Verlauf beider Indikatoren liegen ebenfalls abgeschlossene Bodenbildungen vor. Was aus charttechnischer Sicht aktuell noch bremst, ist der seit April 2015 bestehende Abwärtstrend (akt. bei 103,19 EUR). Mit anderen Worten: Ein Bruch des beschriebenen Trends würde die Börsenampel endgültig auf "grün" springen lassen. Gelingt der Befreiungsschlag, definiert das Hoch vom April 2016 bei gut 112,00 EUR das nächste Anlaufziel. Knapp darüber gilt es noch die Kurslücke vom Jahresauftakt 2016 zu schließen. Die beschriebene Situation besitzt allerdings auch einen gewissen hopp oder top-Charakter, denn ein Rebreak des Hochs vom Juli vergangenen Jahres bei 96,50 EUR würde den angeführten Doppelboden negieren und damit den charttechnischen Perspektiven einen herben Dämpfer versetzen. Die Nackenlinie der unteren Umkehr bietet sich deshalb als Stopp-Loss an. |