| Der Euro musste in der letzten März-Woche zum britischen Pfund Federn lassen. Dabei wurden die Unterstützungen in Form aller drei von uns betrachteten Glättungslinien (38-, 90- und 200-Tage akt. bei 0,8601 GBP bzw. 0,8558/90 GBP) unterschritten, so dass auch der letzte Puffer vor einem Test des Aufwärtstrends seit Ende 2015 (akt. bei 0,8494 GBP) aufgebraucht ist. Ein Rutsch unter die angeführte Trendlinie würde die Perspektiven des Euro verschlechtern und eine ganze Reihe weiterer negativer Weichenstellungen ins Rollen bringen. Der potentiell aus einem Trendbruch resultierende Abwärtsimpuls könnte nämlich zeitnah auch die horizontale Haltezone aus dem September- und Dezembertief 2016 bei 0,8330/03 GBP unter Druck bringen. Fällt die Bastion, wäre eine große Toppbildung mit einem Abschlagspotential von mehr als 0,10 GBP komplettiert, die den Blick mittelfristig nach unten lenken würde. Die technischen Indikatoren untermauern dabei das angeführte Risikoszenario für den Euro, denn sowohl Stochastik als auch MACD weisen Ausstiegssignale auf. Um das o. g. Negativszenario noch abzuwenden ist es deshalb zwingend erforderlich, die angeführte Trendlinie zu verteidigen. |