| Seit Sommer 2016 hat der Euro im Vergleich zum japanischen Yen deutlich an Boden gut
machen können. In den letzten Wochen ist diese Rally knapp oberhalb der Marke von
130 JPY ins Stocken geraten – eine Entwicklung, die inzwischen auch bei den quantitativen
Indikatoren deutliche Spuren hinterlässt. So liegt im Verlauf des RSI mittlerweile
eine abgeschlossene Toppbildung vor und auch der trendfolgende MACD hat jüngst seine
Signallinie von oben nach unten durchstoßen. In diesem Umfeld fallen die letzten Wochentiefs
ins Auge, welche allesamt bei gut 131 JPY ausgeprägt wurden. Zusammen mit der 200-Wochen-Linie
(akt. bei 130,13 JPY) entsteht auf diesem Niveau eine wichtige Unterstützungszone.
Muss diese preisgegeben werden, droht dem Euro eine Verschnaufpause. Bei einer negativen
Weichenstellung definiert das Augusttief (127,45 JPY) eine erste Anlaufmarke. Danach
rückt der horizontale Auffangbereich bei 126 JPY in den Fokus (Tief vom April 2015
bzw. Hoch vom Mai 2017). Um die jüngste Verschnaufpause dagegen nach oben aufzulösen,
müsste die europäische Einheitswährung die jüngsten beiden Verlaufshochs bei 134,41/48
JPY überspringen. |