| Die Kurve bekommen? |
| Nachdem der DAX® die beiden zuletzt gerissenen Aufwärtskurslücken geschlossen hatte,
fiel das Aktienbarometer zum Wochenauftakt zeitweise sogar unter die Marke von 13.000
Punkten. In der Konsequenz steht die fünfte rote Tageskerze in Folge zu Buche. Doch
damit möglicherweise genug der negativen Nachrichten, denn im Tagesverlauf konnten
die deutschen „blue chips“ ihre Verluste deutlich eingrenzen. Letztlich haben sich
die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.999 Punkten) bzw. das ehemalige Allzeithoch (12.952
Punkte) als tragfähige Unterstützungen entpuppt. Von dem beschriebenen Stimmungswandel
im Verlauf des Tages zeugt auch die markante Lunte der gestrigen Tageskerze. In die
gleiche Kerbe schlagen aktuell verschiedene Kurzfristindikatoren. So konnten beispielsweise
MACD und RSI im Stundenbereich jüngst neue Einstiegssignale generieren. Letzterer
arbeitet sogar an einem Bruch der seit November bestehenden Baissetrendlinie. Ein
erstes Erholungsziel besteht in Form der 200-Stunden-Linie (akt. bei 13.166 Punkten).
Um das „zarte Pflänzchen“ eines abgeschlossenen Korrekturimpulses nicht zu negieren,
sollte die Kombination aus der 38-Tages-Glättung, dem gestrigen Tagestief (12.961
Punkte) und dem alten Rekordstand (12.952 Punkte) nicht mehr unterschritten werden. |
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DAX® (Daily) |
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| Atempause oder doch mehr? |
| Seit Sommer 2016 hat der Euro im Vergleich zum japanischen Yen deutlich an Boden gut
machen können. In den letzten Wochen ist diese Rally knapp oberhalb der Marke von
130 JPY ins Stocken geraten – eine Entwicklung, die inzwischen auch bei den quantitativen
Indikatoren deutliche Spuren hinterlässt. So liegt im Verlauf des RSI mittlerweile
eine abgeschlossene Toppbildung vor und auch der trendfolgende MACD hat jüngst seine
Signallinie von oben nach unten durchstoßen. In diesem Umfeld fallen die letzten Wochentiefs
ins Auge, welche allesamt bei gut 131 JPY ausgeprägt wurden. Zusammen mit der 200-Wochen-Linie
(akt. bei 130,13 JPY) entsteht auf diesem Niveau eine wichtige Unterstützungszone.
Muss diese preisgegeben werden, droht dem Euro eine Verschnaufpause. Bei einer negativen
Weichenstellung definiert das Augusttief (127,45 JPY) eine erste Anlaufmarke. Danach
rückt der horizontale Auffangbereich bei 126 JPY in den Fokus (Tief vom April 2015
bzw. Hoch vom Mai 2017). Um die jüngste Verschnaufpause dagegen nach oben aufzulösen,
müsste die europäische Einheitswährung die jüngsten beiden Verlaufshochs bei 134,41/48
JPY überspringen. |
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EUR/JPY (Weekly) |
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| Die Luft wird dünner |
| Die Fresenius-Aktie galt lange als Überflieger unter den deutschen Standardwerten.
Der Bruch des seit 2009 bestehenden Haussetrends (akt. bei 77,95 EUR) sowie die nach
unten drehende 38-Wochen-Linie (akt. bei 73,17 EUR) sorgten zuletzt allerdings für
„Sand im (charttechnischen) Getriebe“. Seit einem Pullback bis in den Dunstkreis dieser
langfristigen Glättung befindet sich das Papier wieder auf dem Rückzug. In dieser
Gemengelage gilt es, ein nachhaltiges Abgleiten unter das jüngste Verlaufstief bei
67,16 EUR zu verhindern. Ansonsten müssten charttechnisch motivierte Anleger von einer
nach unten aufgelösten seitlichen Schiebezone ausgehen (siehe Chart), die ein rechnerisches
Abschlagspotential von rund 5 EUR bereithalten würde. Dieses Rückschlagsrisiko reicht
aus, um den horizontalen Auffangbereich aus den Tiefs vom November und Juni 2016 bei
63,62 EUR bzw. 60,00 EUR auszuloten. Dass der Druck auf das Papier hoch bleiben dürfte,
signalisiert das drohende „bearish engulfing“ auf Monatsbasis sowie die in diesem
Zeitfenster im Verlauf des RSI vorliegende Toppbildung. Als Absicherung auf der Oberseite
bietet sich die o. g. 38-Wochen-Linie an. |
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Fresenius (Weekly) |
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