| Die Erholung des Euro zur schwedischen Krone seit Februar hat das Wechselkurspaar
im Mai und Juni auf Kurse jenseits des Verlaufshochs vom Dezember 2014 (9,73 SEK)
geführt. In den letzten Wochen konnte dieses Niveau jedoch nicht verteidigt werden.
Vielmehr hat sich die Einheitswährung wieder dem Aufwärtstrend seit März 2013 (akt.
bei 9,48 SEK) angenähert. Diesen gilt es unbedingt zu verteidigen, um ein unmittelbares
Abrutschen in Richtung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 9,33 SEK) zu verhindern. Unterhalb
der Glättungslinie fungiert vor allem das Tief vom März 2015 bei 9,06 SEK als wichtiger
Haltepunkt, dessen Unterschreiten die weiteren Perspektiven massiv eintrüben würde.
Die technischen Indikatoren zeigen sich von der jüngsten Entwicklung wenig begeistert
und weisen in Form des Stochastik und des MACD klare Verkaufssignale auf. Anleger
sollten daher entweder die angeführte Trend- oder die o. g. Durchschnittslinie als
Stopp zur Absicherung bestehender Longpositionen nutzen. Neue Chancen auf der Oberseite
ergeben sich oberhalb des genannten Dezemberhochs 2014 und der jüngsten Verlaufshochs
bei gut 9,80 SEK. Dann winken auch wieder zweistelligen Notierungen und ein Wiedersehen
mit dem Hoch vom November 2016 (10,09 SEK). |