| An dieser Stelle passt die Analyse des US-Präsidentschaftszyklus, den wir neben der Analyse auf der Aktienseite traditionell auch im Rahmen des Jahresausblicks auf der Währungsseite beleuchten, hervorragend ins Bild. Um es vorwegzunehmen: Der durchschnittliche Verlauf des US-Dollar zum Euro zeigt – aus Sicht des Greenback – in der Rückrechnung seit Beginn der 1970er Jahre für das gerade begonnene Zwischenwahljahr ein eindeutiges Bild. Wenngleich das 1. Quartal mehr oder minder ein Nullsummenspiel darstellt, so fällt doch unter dem Strich nur der Jahresauftakt für die amerikanische Valuta freundlich aus. Gemessen am typischen Verlauf von US-Zwischenwahljahren etabliert sich im Februar zum Euro ein USD-Abwärtstrend, der das Währungspaar bis zum Jahresende begleitet. Zwar wird kurz vor dem Halbjahreswechsel nochmals die Nulllinie – sprich: die Jahresauftaktnotierung – erreicht, doch vor allem in der zweiten Jahreshälfte sieht sich der Greenback mit saisonalem Gegenwind konfrontiert (siehe Chart 1). Ein erneuter Schwächeanfall ab Ende November sorgt in der historischen Betrachtung sogar für einen Schlusskurs auf Jahrestief. Durch die saisonale Brille betrachtet, dürfte die US-Valuta im neuen Jahr also mit Gegenwind zu kämpfen haben. |