| Nach einem Zwischenstand von drei zu null zugunsten des Euro kommen wir zu einem ganz entscheidenden Gegenargument, welches wir im „großen Bild“ des Währungspaars ausmachen. So hat die im Monatschart zu Beginn des Jahres 2015 vervollständigte multiple Schulter-Kopf-Schulter-Formation genauso weiterhin Bestand wie der Bruch des Mitte der 1980er Jahre etablierten EUR-Basisaufwärtstrends (siehe Chart 2). Vor diesem Hintergrund brachte die Rally der europäischen Einheitswährung im abgelaufenen Jahr (bisher) lediglich einen Pullback an die Nackenzone der beschriebenen Toppbildung. Letztlich erfährt die obere Umkehr dadurch sogar eine Bestätigung. Der Respekt der Marktteilnehmer vor den horizontalen Hürden bei rund 1,20 USD lässt sich auch an den letzten Monatskerzen festmachen. Schließlich ist die Rally der 1. Jahreshälfte 2017 im Dunstkreis dieses Widerstandsgürtels nachhaltig ins Stocken geraten. Dessen Relevanz wird durch andere Zeitebenen bzw. andere Chartdarstellungsformen unterstrichen. So liegt beispielsweise aktuell ein „inside quarter“ vor, welches oberhalb von 1,21 USD positiv aufgelöst wäre. Eine solche Notierung ließe auch aus Sicht des Point & Figure-Charts ein strategisches EUR-Kaufsignal entstehen. |