| Da es nicht schwer fällt, die Bedeutung der angeführten Schlüsselgröße zu betonen, können Anleger von einer besonderen Tragweite eines möglichen Sprungs über den Katalysator bei rund 1,24 USD ausgehen. Im Erfolgsfall winkt ein Wiedersehen mit dem Hoch vom Dezember 2004 bei 1,3667 USD. Aber selbst der Ausgangspunkt des letzten EUR-Rutsches vom Mai 2014 (1,3992 USD) würde dann wieder ins Blickfeld rücken. Eine ganz andere Dimension erhält ein Ausbruch auf der Oberseite aber durch die langfristige Betrachtung: Bei einer positiven Weichenstellung wäre die gesamte Kursentwicklung seit 2008 letztlich als riesige Flagge zu interpretieren, so dass auf Sicht der nächsten Jahre selbst ein Anlauf auf das Rekordhoch bei gut 1,60 USD nicht auszuschließen wäre. Da wir im neuen Jahr aber eine optimistische und eine pessimistische Euro-Einschätzung gleichberechtigt nebeneinander sehen, bedarf es noch der Definition des Signalgebers auf der Unterseite. Mit dem Sprung über die Hochs vom Mai 2016 und August 2015 bei 1,1614/1,1711 USD hat der Euro zur US-Valuta aus Sicht des Monatscharts eine Bodenbildung vervollständigt. Spätestens bei einem erneuten Abgleiten unter das Hoch vom Oktober 2015 (1,1495 USD) wäre diese endgültig negiert. |