| Die oben angeführten Schlüsselmarken finden auch im Wochenchart des Euro zur US-Valuta ihren Niederschlag. So ist für den Abschluss des seit fast anderthalb Jahren bestehenden Stabilisierungsversuchs ein Spurt über die Hochs bei 1,15/1,18 notwendig. Auf der Unterseite wäre hingegen die Bodenbildung der letzten 17 Monate bei einem Rutsch unter die Tiefpunkte vom Dezember und März 2015 bei 1,0538/1,0456 USD Geschichte. Um das charttechnische Niemandsland zwischen den beiden großen Signalgebern mit Leben zu füllen, bietet sich ein Blick auf den Erholungstrend seit Dezember vergangenen Jahres (akt. bei 1,1110 USD) an. Die angeführte Trendlinie harmoniert bestens mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 1,1099 USD) und dem jüngsten Verlaufstief bei 1,1096 USD. Ein Abgleiten unter den diskutierten Kumulationspunkt würde für einen echten Wermutstropfen sorgen, zumal dann auch die Erholung der letzten Monate unter dem Strich als (abwärts-)trendbestätigende Flagge interpretiert werden müsste. Bei einer negativen Weichenstellung definieren die Tiefs bei rund 1,08 USD eines der wenigen verbliebenen Etappenziele auf dem Weg zur o. g. Schlüsselmarke bei 1,05 USD. |