Euro-BUND-Future - 200-Tages-Linie als Taktgeber
200-Tages-Linie als Taktgeber
Die Haltezone aus den Tiefpunkten des 1. Halbjahres 2018 zwischen 157,61 und 156,88 hat sich Anfang Oktober erneut als solide Unterstützung für den Euro-BUND-Future erwiesen. Der anschließende Erholungsimpuls hievte das Rentenbarometer wieder über die Marke von 160 – und somit auch über eine alte Abwärtstrendlinie (siehe Chart). Ein wichtiger Lackmustest für die beschriebene Aufwärtsbewegung steht nun im Bereich der 200-Tages-Linie (akt. bei 160,13) an. Aus charttechnischer Sicht ringt der Zinsfuture derzeit also mit einer wichtigen Hürde, die gleichzeitig als Taktgeber fungieren dürfte. Gelingt die nachhaltige Rückeroberung der langfristigen Glättungslinie, winkt zumindest ein teilweises Schließen der großen Abwärtskurslücke aus dem jüngsten Verkettungstermin von Anfang September. Dieses Rollover-Gap erstreckt sich von 160,43 bis 162,45. Danach markieren die Jahreshochs bei rund 164 die nächste nennenswerte Barriere. Hoffnungen auf einen erfolgreichen Sprung über die 200-Tages-Linie wecken aktuell die quantitativen Indikatoren (z. B. RSI, MACD), die jeweils freundlich zu interpretieren sind. Als Absicherung bieten sich indes die Tiefs vom November 2016 und März 2017 bei 159,14 bzw. 158,73 an.
Euro-BUND-Future (Daily)

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