| Seit Mitte März befindet sich der Euro-BUND-Future im Rally-Modus. Ob die Aufwärtsbewegung dabei so munter wie bisher weitergeht, dürfte sich in Kürze zeigen. Schließlich steuert das Rentenbarometer unmittelbar auf eine massive Widerstandszone zu. Diese speist sich aus dem ehemaligen Aufwärtstrend seit Ende 2016 (akt. bei 163,55), der 50%-Korrektur des gesamten Abwärtsimpulses seit dem Allzeithoch (163,80), der 200-Tages-Linie (akt. bei 163,81) und der oberen Kante der durch den Wechsel auf den Junikontrakt entstandenen Kurslücke bei 163,81. Gelingt der Sprung über diese beachtenswerten Hürden, dürften die Rentenmarktbullen ihre Tücher zunächst im Trockenen haben und es winken weitere Anschlussgewinne bis in den Bereich der horizontalen Widerstände bei rund 166,50. Eine Fortsetzung der jüngsten Erholung wird allerdings alles andere als ein Selbstläufer. Bei einem Scheitern an den diskutierten Hürden, müssen Anleger vielmehr Kursverluste einkalkulieren. Aber erst unterhalb der Tiefpunkte vom November 2016 (159,14) und März 2017 (158,73) würde es für den Euro-BUND-Future heikel in Form einer abgeschlossenen Toppbildung. Per Saldo steht der Renten-Future aktuell vor wichtigen Widerständen und die Risiken auf der Unterseite sind nicht zu vernachlässigen. |