| Vor dem Hintergrund des anstehenden Monatsultimos lohnt sich ein Blick auf den Langfristchart des Euro-BUND-Future. Das Rentenbarometer sieht sich dabei mit einer explosiven Mischung konfrontiert. Schließlich steht aktuell die Bastion bei 159,14/158,73 zur Disposition, die sich seit November 2016 immer wieder als tragfähige Unterstützung herauskristallisiert hatte. Der Rutsch unter die 38-Monats-Linie (akt. bei 161,00) sowie der Bruch einer seit März 2014 bestehenden internen Trendlinie unterstreichen den angespannten Charakter der aktuellen Ausgangslage zusätzlich. In die gleiche Kerbe schlagen aktuell die zur Vorsicht mahnenden quantitativen Indikatoren RSI und MACD. Am schwersten wiegt aber sicherlich die Tatsache, dass ein Abgleiten unter die angeführten Schlüsselgrößen übergeordnet für den Abschluss der Toppbildung der letzten zwei Jahre sorgen würde (siehe Chart). Rein rechnerisch eröffnet sich im Fall einer negativen Weichenstellung ein langfristiges Abschlagspotential bis in den Bereich von rund 149. In diesem Dunstkreis verläuft auch der im Sommer 2008 etablierte Basisaufwärtstrend (akt. bei 149,50). Um den Rentenfuture zu stabilisieren, bedarf es indes einer schnellen Rückeroberung der o. g. Glättungslinie. |