| Die schnelle Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 3.462 Punkten) sowie die „bullishe“ Auflösung einer Flaggenkonsolidierung haben einen dynamischen Aufwärtsimpuls der europäischen Standardwerte nach sich gezogen. Im Dunstkreis der Marke von 3.600 Punkten gerät die beschriebene Rally nun allerdings ins Stocken. Diese Entwicklung möchten wir nutzen, um uns explizit dem Stopp-Management zu widmen. Eine Unterstützungszone von strategischer Bedeutung besteht dabei bei rund 3.500 Punkten. Auf diesem Niveau fallen die Glättungslinien der letzten 38 bzw. 90 Tage (akt. bei 3.504/2 Punkten), die zudem gerade für ein positives Schnittmuster sorgen, mit dem Aufwärtsgap vom 12. September (3.498/7 Punkte) zusammen. Abgerundet wird das hier entstehende Haltebündel durch den ehemaligen, langfristigen Abwärtstrend seit Beginn des Jahrtausends (akt. bei 3.510 Punkten). Mit anderen Worten: Unter die beschriebene Bastion sollte das Aktienbarometer in Zukunft nicht mehr zurückfallen. Ohne eine negative Weichenstellung sollten Anleger nach dem Motto „im Zweifel für den Angeklagten“ verfahren. Die Kombination aus dem Hoch vom Mai bei 3.667 Punkten und dem alten Aufwärtstrend seit Juni 2016 (akt. bei 3.683 Punkten) definiert dabei das nächste Widerstandskreuz. |