HeidelbergCement - Ideales Sprungbrett
Ideales Sprungbrett
Die Korrektur seit Anfang des Jahres hat die HeidelbergCement-Aktie von ihrem Rekordhoch bei 96,16 EUR auf unter 55 EUR gedrückt. Auf dieser Basis hat das Papier in der vorletzten Woche ein „Hammer“-Umkehrmuster ausgeprägt, welches aktuell durch einen nicht ganz idealtypischen „morning star“ bestätigt wird. Die beiden konstruktiven Candlestickmuster unterstreichen, dass das Papier die wichtige Haltezone aus der 200-Monats-Linie (akt. bei 58,34 EUR), dem Tief vom Februar 2016 (58,17 EUR) sowie der 50%-Korrektur der gesamten Aufwärtsbewegung seit März 2009 (57,07 EUR) letztlich verteidigen konnte. Diese Interpretation wird von der am Mittwoch gerissenen Kurslücke im Tagesbereich (58,28 EUR zu 59,00 EUR) untermauert. Auf der Indikatorenseite schlägt sich die jüngste Stabilisierung in einem neuen Kaufsignal seitens des RSI nieder. Bei monatlicher Berechnungsweise ist der Oszillator im Oktober sogar erstmals seit 2009 in überverkauftes Terrain abgetaucht. Ein erstes Erholungsziel definieren nun die Tiefs bei rund 65 EUR, die ganz gut mit einem weiteren Fibonacci-Level (66,30 EUR) harmonieren. Als engmaschige Absicherung auf der Unterseite bietet sich das o. g. 2016er-Tief bei 58,17 EUR an.
HeidelbergCement (Weekly)

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