09.05.2019 09:15
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K+S erwartet Gewinnsprung

Autor: Hussam Masri

Die Hitzewelle und extreme Trockenheit hat im vergangenen Jahr einigen Unternehmen zu schaffen gemacht. Den Geschäftsablauf von K+S behinderte dabei nicht nur der aufgrund von Niedrigwasser zeitweise stillstehende Gütertransport auf Deutschlands Flüssen, sondern insbesondere die Einschränkungen bei der Abwasserentsorgung. Dadurch wurde das operative Ergebnis 2018 mit insgesamt rund 110 Mio. Euro belastet. Hinzu kamen nach unternehmenseigenen Angaben überproportional gestiegene Kosten für den Warentransport. Angesichts dieser Schwierigkeiten zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Burkhard Lohr zur Vorlage des Geschäftsberichts Mitte März erfreut, dass K+S sein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) überhaupt noch steigern konnte. Die erreichten 606 Mio. Euro lagen zwar weit unter der ursprünglich anvisierten Zielregion zwischen 660 und 740 Mio. Euro. Im Vorjahresvergleich legte das Ebitda jedoch immerhin um fünf Prozent zu, während der Umsatz um elf Prozent auf 4,0 Mrd. Euro kletterte. Der bereinigte Nettogewinn brach hingegen um rund 41 Prozent auf nur noch 85 Mio. Euro ein.

Im laufenden Jahr soll nun alles besser werden. Wenn kein erneuter Gegenwind aufkommt, hält der Vorstand ein operatives Ergebnis zwischen 700 und 850 Mio. Euro für erreichbar. Im Vergleich zum abgelaufenen Jahr entspräche das einer Steigerung um 15 bis 40 Prozent. Beim Gewinn je Aktie halten Analysten laut Konsensprognosen sogar eine Verfünffachung auf 1,19 Euro für möglich. Erste Signale der Aufhellung hat bereits das Abschlussquartal 2018 geliefert. Hier verdiente K+S operativ 22 Prozent mehr als im Vorjahr und erreichte einen 18-prozentigen Umsatzzuwachs. Analysten zeigten sich positiv überrascht.

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2019 erwartet die Konzernführung ein günstiges Marktumfeld für Düngemittel, während der neue Standort Bethune in Kanada weiter hochgefahren wird. K+S hat dort drei Mrd. Euro investiert und konnte 2018 sein erstes Produktionsziel mit einem Abbau von 1,4 Mio. Tonnen Kali erreichen. Dabei hat die Mine vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen operativ erstmals Geld verdient. Im laufenden Jahr soll die Produktion auf 1,7 bis 1,9 Mio. Tonnen wachsen. Das verspricht steigende Gewinne, denn in Kanada wird günstiger als in den anderen K+S-Werken produziert. Zudem hält das Management die Gefahr abwasserbedingter Produktionsunterbrechungen in Deutschland für gebannt, weil der Speicher zur Zwischenlagerung um zwei Drittel auf eine Mio. Kubikmeter vergrößert wird. Hinzu kommen Maßnahmen zur Verbesserung der operativen Performance sowie die weitere Umsetzung der Strategie "Shaping 2030", welche die Realisierung zunehmender Einsparpotenziale verspricht. Nicht zuletzt will Vorstandschef Burkhard Lohr auch den freien Cash Flow im laufenden Jahr erstmals seit 2013 wieder ins positive Terrain heben.

6,00 Prozent p.a. Festzins nach einem Jahr und 30 Prozent Puffer für die Rückzahlung

Die Zinszahlung der DekaBank 6,00 % K+S Aktienanleihe Plus 05/2020 (WKN DK0TC9) erfolgt zur Fälligkeit nach einem Jahr marktunabhängig. Anleger sollten für die Rückzahlung jedoch davon ausgehen, dass die K+S-Aktie im Beobachtungszeitraum zu keinem Zeitpunkt auf oder unter die kontinuierlich beobachtete Barriere fällt, welche bei 70,00 Prozent des Startwerts (Aktienschlusskurs vom 24.05.2019) fixiert wird.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene K+S-Aktien an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Anleihe wie jede Schuldverschreibung dem Emittentenrisiko. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 06.05.2019 bis 24.05.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

 

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Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie die Vertriebsunterstützung verantwortlich.


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Quelle

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