| Regelmäßig stellen wir an dieser Stelle eine Strategie vor, die Anleger bei Basiswerten anwenden können, die besonders gut gelaufen sind. Bei diesen bieten sich (Teil-)Gewinnmitnahmen bzw. eine defensivere Grundausrichtung beispielsweise über Discountzertifikate an. Ein gutes Beispiel hierfür stellt derzeit die Lanxess-Aktie dar, welche seit Anfang Juli vergangenen Jahres von unter 40 EUR auf zuletzt knapp 70 EUR zugelegt hat. Auf diesem Niveau wird die Luft nun allerdings dünner. Schließlich bremsen die historischen Hochpunkte von 2012 und 2013 bei 68,90/69,99 EUR das Papier aktuell aus. Gleichzeitig signalisieren verschiedene Indikatoren eine überhitzte Verfassung. So notiert beispielsweise der MACD auf dem höchsten Stand seit Anfang 2011, während der RSI bereits das gesamte Jahr 2017 im überkauften Terrain notiert. Im Tagesbereich weisen der Trendfolger und der Oszillator inzwischen sogar negative Divergenzen aus. Vor diesem Hintergrund rechnen wir (zunächst) nicht mit einem neuen Allzeithoch. Vielmehr dürfte der Korrekturbedarf noch deutlich zunehmen, wenn die Hochs vom April 2012 und Mai 2011 bei 64,40/08 EUR unterschritten werden. |