| Der diesjährige Super Bowl brachte eines der denkwürdigsten Comebacks der Sportgeschichte – zum Leidwesen von Investoren. Schließlich hat sich die Börse in der Vergangenheit regelmäßig schwach entwickelt, wenn die amerikanische Football-Meisterschaft an ein Team aus der AFC ging. Bei einem Sieg der NFC-Mannschaft kam es in der Folge oftmals zu Kursgewinnen am US-Aktienmarkt. Das kaum zu erklärende Börsenorakel lag in diesem Jahrtausend nur fünf Mal falsch. Gleichzeitig wollen wir die Gelegenheit nutzen, um einen eher technischen Indikator ins Spiel zu bringen. Beim S&P 500® stand 2016 dem Jahrestief bei 1.810 Punkten ein Hoch von 2.278 Punkten entgegen. Wir betonen diese beiden Marken explizit, weil im vergangenen Jahr somit ein höheres Hoch und ein tieferes Tief als das Vorjahr zu Buche stehen, was in der Konsequenz zu einem „outside year“ führt. Seit 1928 wurden insgesamt acht Mal solche Außenstäbe ausgeprägt. In sechs dieser acht Fälle kam es in den kommenden 12 Monaten zu Kursgewinnen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig festzuhalten, dass die amerikanischen Standardwerte im bisherigen Verlauf 2017 bereits das o. g. 2016er-Hoch überwunden haben. Bei den beiden Ausnahmen der Regel (1974 bzw. 1980) gelang genau dies nämlich nicht. |