14.08.2017 10:00
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Linde auf dem Weg zur Mega-Fusion

Autor: Hussam Masri

Die traditionsreiche Münchener Linde AG mit ihrer mittlerweile 138-jährigen Firmengeschichte könnte möglicherweise bald eine irische PLC (Public Limited Company) werden. Dahinter steht die geplante Fusion mit dem US-amerikanischen Konkurrenten Praxair, durch die der weltweit größte Gasekonzern vor dem bisherigen Marktführer Air Liquide entstehen soll. Mindestens 75 Prozent der Linde-Aktionäre müssen dem Tausch ihrer Papiere in Anteilsscheine der neuen Linde plc mit Sitz in Dublin zustimmen, damit der transatlantische Zusammenschluss erfolgen kann. Außerdem müssen die Praxair-Aktionäre auf einer Hauptversammlung für das Vorhaben votieren, und es sind weitere zahlreiche behördliche Genehmigungen erforderlich. Laut Analystenangaben wird daher erst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres mit einem Abschluss der Transaktion gerechnet.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres konnte Linde die Analystenerwartungen erfüllen und blickt zuversichtlich auf den weiteren Jahresverlauf. "Wir sind mit der Performance zufrieden und werden die Prognose für das Gesamtjahr erfüllen", sagte Vorstandschef Aldo Belloni bei der Vorlage des jüngsten Zahlenwerks. 2017 soll der Umsatz währungsbereinigt in der Nähe des Vorjahreswerts liegen, während das operative Ergebnis um bis zu sieben Prozent gegenüber 2016 zulegen soll. Der 4,7-prozentige Umsatzanstieg im ersten Halbjahr auf 8,653 Mrd. Euro lag demnach im oberen Bereich der Zielvorgaben, wobei Analysten auf eine Wachstumsverlangsamung im zweiten Quartal hinweisen. Das operative Halbjahresergebnis verbesserte sich währenddessen um 4,3 Prozent auf 2,123 Mrd. Euro und enthält Sonderbelastungen in Höhe von 134 Mio. Euro für Effizienzsteigerungsmaßnahmen sowie in Höhe von 27 Mio. Euro für die geplante Praxair-Fusion. Laut Medien erwarten Linde und Praxair durch den angestrebten Zusammenschluss 1,1 Mrd. Euro an jährlichen Synergien.

4,20 Prozent Festzins für ein Jahr und 25 Prozent Barrierenpuffer

Die DekaBank 4,20 % Linde Aktienanleihe Plus 09/2018 richtet sich an Anleger, die nach einem Jahr eine von der Marktentwicklung der Aktie unabhängige Zinszahlung anstreben und Schutzmöglichkeiten gegen moderat sinkende Aktienkurse nutzen möchten. Am 06.09.2018 zahlt die Aktienanleihe einen festen Zinsbetrag in Höhe von 4,20 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro. Weitere Erträge sind mit der Aktienanleihe nicht erzielbar, sodass Anleger nicht an eventuell steigenden Aktienkursen partizipieren können.

Gegen potenzielle Kursrückgänge der Linde-Aktie bietet ein 25,00-prozentiger Puffer bis zur Barriere Schutzmöglichkeiten. Wenn nämlich der Aktienkurs bis zum Bewertungstag, dem 30.08.2018, kontinuierlich über der Barriere in Höhe von 75,00 des Startwerts, also des Schlusskurses vom 01.09.2017, notiert, wird der Nennbetrag vollständig in bar zurückgezahlt.

Sofern die Linde-Aktie bei der kontinuierlichen Beobachtung bis zum 30.08.2018 allerdings mindestens einmal auf oder unter die Barriere gefallen ist, könnte die Rückzahlung des Nennbetrags in bar nur nach einer entsprechenden Kurserholung erfolgen. Am Bewertungstag müsste der Aktienschlusskurs dafür auf oder über dem Startwert liegen. Schließt die Linde-Aktie nach einer Barrierenverletzung am Bewertungstag jedoch unter dem Startwert, erhält der Anleger Linde-Aktien als Rückzahlung. Deren Anzahl unterstellt einen Aktienkauf in Höhe des Nennbetrags zum Basispreis, der dem Startwert entspricht, wobei Aktienbruchteile in bar ausgezahlt werden. Hierbei entsteht ein Verlust gegenüber dem ursprünglich investierten Nennbetrag, der wegen einer möglichen Wertlosigkeit der erhaltenen Linde-Aktien bis zum Totalverlust des Nennbetrags reichen könnte.

Zudem muss das Emittentenrisiko berücksichtigt werden, das sowohl die Zinszahlung als auch die Rückzahlung betrifft. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank als Emittentin der Aktienanleihe mit Verlusten bis hin zum Totalverlust zu rechnen wäre.

Die DekaBank 4,20 % Linde Aktienanleihe Plus 09/2018 mit der WKN DK0LG5 steht vom 14.08.2017 bis zum 01.09.2017* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 100,00 Prozent des Nennbetrags (1.000,00 Euro je Stück) ohne Ausgabeaufschlag angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Scope ZMR AAA

Rating vom 07.03.2017, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den FERI EuroRating Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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Quelle

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe. Als zentraler Dienstleister bündelt sie Kompetenzen in Asset Management und Bankgeschäft - als Vermögensverwalter, Finanzierer, Emittent, Strukturierer und Depotbank.

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