| So schlecht hatte sich der MDAX® zuletzt nicht geschlagen. Durch die Kehrtwende im Bereich der Parallelen (akt. bei 17.064 Punkten) zum Abwärtstrend seit November 2015 am Jahresbeginn 2016 konnte der Abschluss einer markanten Toppbildung abgewendet werden. Seither befindet sich der Aktienindex im Aufwärtsmodus. Dieser droht jedoch am o. g. Abwärtstrend (akt. bei 20.856 Punkten) zum Erliegen zu kommen. Gelingt im zweiten Anlauf ein Sprung über dieses Hindernis, würden sich das charttechnische Bild nachhaltig aufhellen, wäre damit doch auch eine „bullishe“ Flagge zum Abschluss gebracht. Die nächsten Hürden stellen in diesem Szenario die im Jahr 2015 erreichten Rekordhochstände bei 21.657/80 Punkten dar. Scheitert dagegen der Ausbruch auf der Oberseite, droht perspektivisch ein erneuter Test der unteren Trendkanalbegrenzung. Verstärkt wird dieser durch das Jahreshoch 2014 bei 17.204 Punkten und die steigende 200-Wochen-Linie (akt. bei 16.800 Punkten). Zuvor finden sich mit dem jüngsten Verlaufstief aus der vergangenen Woche (19.372 Punkte) und dem Tief vom Juni 2015 (19.106 Punkte) nur untergeordnete horizontale Haltemarken. Anleger sollten daher bei einem Abprallen an dem o. g. Baissetrend Zurückhaltung üben, zumal sich die technischen Indikatoren derzeit unentschlossen zeigen und keine klare Tendenz erkennen lassen. |