| Eines unserer Lieblingssetups verknüpft fundamentale mit charttechnischen Aspekten. Wann immer eine neue Nachricht den Kursverlauf derart stark beeinflusst, dass es zu einer Kurslücke kommt, die im weiteren Handelsverlauf nicht geschlossen wird, gehen wir von einer Fortsetzung der eingeschlagenen Bewegungsrichtung aus. Ein gutes Beispiel für den beschriebenen fundamentalen Gap-Tradingansatz stellt derzeit die Metro-Aktie dar. So blieb die Kurslücke von vorgestern bisher ungeschlossen, so dass die untere Gapkante (25,00 EUR) fortan als starke Unterstützung fungiert. Auf der Oberseite fällt auf, dass die Glättungslinien der letzten 200 Tage bzw. 200 Wochen (akt. bei 26,89 EUR bzw. 27,21 EUR) sehr dicht beieinanderliegen. Gelingt es dem Papier die gleitenden Durchschnitte nachhaltig zurückzuerobern, dürfte sich das o. g. Gap tatsächlich als Kurstreiber erweisen. Rückenwind kommt dabei von Seiten des MACD: Während das „bearish failure“ im Tagesbereich ins Auge sticht, arbeitet der Trendfolger auf Wochenbasis gerade an einem neuen Einstiegssignal. Im Erfolgsfall definieren die Hochs von August und November 2015 bei 31,61/76 EUR die nächste wichtige Zielzone. |