02.07.2018 18:00
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Nicht nur bei der Fußball-WM geht es turbulent zu, Koalitionsstreit bewegt die Märkte

Die neue Börsenwoche begann turbulent. Auslöser waren die politischen Querelen in Berlin und München. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich die Marktlage im Verlauf des heutigen Montaghandels beruhigen konnte.

Das war heute los. Für den DAX ging es zeitweise um mehr als 1 Prozent in die Tiefe, weil Marktteilnehmer nicht wussten, wie es nun mit Kanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Horst Seehofer sowie den Schwesterparteien CDU/CSU, aber auch der Bundesregierung insgesamt weitergehen würde. Im Tagesverlauf sorgten einige Aussagen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für Beruhigung. Er sprach von Kompromissbereitschaft im Streit mit der CDU. Außerdem trat er Spekulationen um einen möglichen Gang aus der Regierung oder eine mögliche Aufkündigung der Fraktionsgemeinschaft entgegen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte insbesondere die Daimler-Aktie überzeugen. Das Papier startete damit eine kleine Gegenbewegung, nachdem die Anteilsscheine des Autobauers im bisherigen Jahresverlauf zu den schwächsten DAX-Werten gehörten. Heute ging es in der Spitze um etwas mehr als 2 Prozent in die Höhe, obwohl deutsche Autokonzerne im Zuge des europäisch-amerikanischen Handelsstreits von US-Strafzöllen betroffen sein könnten. Außerdem dürften die Diskussionen um mögliche Abgasmanipulationen weitergehen.

Einen deutlich schlechteren Tag erwischte dagegen die Infineon-Aktie. Sie verlor zeitweise etwas mehr als 3 Prozent an Wert und landete am DAX-Ende. Für Verunsicherung sorgten zwei Analystenbewertungen, die die Kursaussichten der Infineon-Aktie recht unterschiedlich bewerteten.

Das steht morgen an. Am morgigen Dienstag werden hierzulande keine marktbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht. Auch in den USA ist die Nachrichtenlage eher dünn. Am Nachmittag erreichen uns lediglich die Mai-Zahlen zum Auftragseingang in der US-Industrie.

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Quelle

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