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17.06.2019 09:29

Salzgitter peppt Stahl mit Kupfer auf

Autor: Hussam Masri

Geschäftliche Erfolgsmeldungen und Unsicherheiten in einem schwierigen Marktumfeld gehen bei Salzgitter derzeit Hand in Hand. Der zweitgrößte deutsche Stahlkonzern hat 2018 als bestes der vergangenen zehn Jahre abgeschlossen und dabei seinen Vorsteuergewinn um fast 50 Prozent zum Vorjahr auf 347 Mio. Euro gesteigert. Auf der kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung wurde daraufhin die vierte Dividendenanhebung in Folge um zehn Cent auf 0,55 Euro je Aktie beschlossen. Zudem gab es in den ersten drei Monate des laufenden Jahres überraschend hohe Ergebniszuwächse. "Wir blicken auf das beste Auftaktquartal seit 2008 zurück", erklärte der Vorstandsvorsitzende Heinz Jörg Fuhrmann bei der Berichterstattung zum Zeitraum Januar bis März. Während der Umsatz bei rund 2,3 Mrd. Euro stagnierte, konnte der SDAX-Konzern seinen Gewinn vor Steuern beinahe um ein Drittel im Vorjahresvergleich auf knapp 126 Mio. Euro erhöhen.

Eine Veränderung des Ausblicks hält Heinz Jörg Fuhrmann jedoch für verfrüht. Die labile konjunkturelle Lage nicht nur in der EU, Belastungen durch den Handelsstreit zwischen den USA und China sowie Risiken durch ungünstige Veränderungen von Wechselkursen und Rohstoffpreisen würden die Prognosen für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erschweren. Nach dem starken ersten Quartal bleibt es daher bei den bisher schon verfolgten Zielgrößen. Im Gesamtjahr soll es einen leichten Umsatzzuwachs auf 9,5 Mrd. Euro geben. Und  für den Gewinn vor Steuern sind nach wie vor nur125 bis 175 Mio. Euro geplant. Immerhin rechnet der Vorstandschef "aktuell eher mit einem Resultat im oberen Bereich der Spanne." Analysten zeigten sich teils enttäuscht, dass der Ausblick lediglich bekräftigt wurde.

Zum guten Abschneiden im ersten Quartal haben die Flachstahlsparte sowie sämtliche übrigen Geschäftsbereiche und insbesondere die Beteiligung an Aurubis beigetragen. Allein das Engagement bei Aurubis steuerte in diesem Zeitraum 50 Mio. Euro zum Vorsteuergewinn von Salzgitter bei. Salzgitter hatte seine Anteile an Europas größtem Kupferhersteller im vergangenen Jahr auf 25 Prozent aufgestockt und besitzt damit eine Sperrminorität bei wichtigen Geschäftsentscheidungen. Laut Unternehmensaussagen handele es sich für Salzgitter zwar lediglich um eine Finanzbeteiligung. In Medienberichten wird jedoch über Ambitionen hinsichtlich einer vollständigen Aurubis-Übernahme spekuliert. Die Kupferhütte gilt im Vergleich zum Stahlgeschäft als deutlich profitabler. Allerdings gebe es zwischen den beiden Geschäftsbereichen praktisch keine Synergien.

3,90 Prozent p.a. Festzins nach einem Jahr und 20 Prozent endfälliger Puffer

Die DekaBank 3,90 % Salzgitter Aktienanleihe 07/2020 (WKN DK0UMF) wird mit 3,90 % p.a. fest verzinst. Damit die Rückzahlung nach einem Jahr zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) erfolgt, muss die Salzgitter-Aktie am Bewertungstag (03.07.2020) wenigstens auf oder über dem Basispreis (80,00 Prozent des Startwerts) schließen.

Anderenfalls erhält der Anleger statt des Nennbetrags eine feste Anzahl an Salzgitter-Aktien als Rückzahlung. Diese übertragenen Aktien können zum Verlust führen, da sie im Wert gesunken sind. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung dem Emittentenrisiko. Deshalb würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen.

Die Zeichnung läuft vom 17.06.2019 bis 05.07.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

 

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Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie die Vertriebsunterstützung verantwortlich.


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Quelle

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