01.08.2018 18:00
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Selbst ein Apple-Feuerwerk kann den DAX nicht aus seiner Lethargie befreien

Der DAX konnte am heutigen Mittwoch nicht von der guten Stimmung profitieren, für die Apple mit seinem jüngsten Quartalsbericht gesorgt hatte. Stattdessen blickten Investoren hierzulande eher auf die Fed und den Welthandel.

Das war heute los. Einmal mehr wirkte der anstehende Fed-Zinsentscheid lähmend und verhinderte ausgiebige Aktienkäufe. Der DAX rutschte zeitweise sogar um 0,8 Prozent ins Minus. Allerdings wurde die Marke von 12.700 Punkten verteidigt. Außerdem sorgte ein positiver Handelsauftakt an der Wall Street für eine leichte Erholung.

Das waren die Tops & Flops. Ganz vorne im DAX war unter anderem die Aktie des Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care (FMC) zu finden. Das Papier legte in der Spitze rund 2,5 Prozent an Wert zu und erholte sich von der gestrigen Kursschwäche.

Im Gegensatz dazu rutschte die Volkswagen-Aktie mit einem Minus von mehr als 4 Prozent an das Indexende. Die Wolfsburger hatten ihre Halbjahreszahlen vorgelegt. VW hat den Betriebsgewinn im zweiten Quartal dank eines deutlich höheren Absatzes kräftig gesteigert, operativ nahm man vor Sondereffekten 22,7 Prozent mehr ein und kam am Ende auf fast 5,6 Mrd. Euro. Der Konzernumsatz kletterte um 3,4 Prozent auf 61 Mrd. Euro. Allerdings bereitete das Management Anleger auf schwierige Zeiten vor. Neben der Dieselaffäre könnten VW aus Sicht der Geschäftsführung auch die Umstellung auf den neuen WLTP-Prüfzyklus und der wachsende Protektionismus zu schaffen machen.

Auch Infineon hat aktuelle Zahlen vorgelegt. Im dritten Quartal lagen die Umsatzerlöse bei 1,94 Mrd. Euro. Ein Plus von 6 Prozent. Die Segmentergebnis-Marge lag bei 18,3 Prozent. Angesichts eines stärkeren US-Dollar zeigte sich das Management für den Rest des Jahres etwas optimistischer als zuletzt. Trotzdem rutschte die Infineon-Aktie zeitweise um mehr als 3 Prozent in die Verlustzone.

Das steht morgen an. Schon heute standen mit dem ADP-Report US-Arbeitsmarktdaten im Fokus. Bevor am Freitag die offiziellen Juli-Statistiken der Washingtoner Regierung veröffentlicht werden, können sich Anleger am morgigen Donnerstagnachmittag erst einmal mit den wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe beschäftigen. Darüber hinaus werden die Juni-Zahlen zum Auftragseingang in der Industrie veröffentlicht. Hierzulande werden lediglich die Euroland-Erzeugerpreise für den Monat Juni bekannt gegeben. Unternehmensseitig dürften vor allem die Quartalsergebnisse bei BMW und Siemens im Fokus stehen.

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Quelle

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