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14.06.2019 14:38

Steigende Wachstumsrisiken drücken Anleiherenditen


Makroökonomisches Umfeld: Die USA haben neue Strafzölle gegen China verhängt. Die Unsicherheit um den Fortgang des Konflikts dürfte weltweit auf der Investitionsbereitschaft und damit auf dem Wachstumsausblick lasten. Die Wachstumssorgen haben zu einem Rückgang der Rohstoffpreise geführt, wodurch der ohnehin geringe Preisdruck noch weiter nachlassen dürfte. Da gleichzeitig die US-Notenbank ihrem abwartenden geldpolitischen Kurs bestätigt hat, eröffnet sich für einige Notenbanken in den Schwellenländern Spielraum für weitere Zinssenkungen.

 

Kapitalmärkte: Die erneute Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China hat Schwellenländer-Aktien unter Druck gebracht. Von einer tiefgreifenden Verunsicherung bei Emerging-Markets-Investoren kann jedoch bislang keine Rede sein: Sowohl Währungen als auch Anleihen zeigten sich weitgehend stabil. Die wichtigste Unterstützung für die Kapitalmärkte kommt von der US-Notenbank, die ihre Bereitschaft erkennen lässt, im Fall erhöhter Konjunkturrisiken die Zinsen zu senken.

 

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Quelle

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