Telefonica zeigt operative Stärke und reduziert Schulden

Autor: Hussam Masri
Der spanische Telekommunikationsriese Telefonica ist hierzulande durch seine börsengelistete Tochter Telefonica Deutschland vertreten, die mit O2, BASE, FONIC, Blau, Aldi Talk und weiteren eine Mehrmarkenstrategie verfolgt. Als eines der Schwergewichte im TecDAX bezeichnet sich das Unternehmen mit insgesamt 45,3 Mio. Anschlüssen sogar als Deutschlands größter Mobilfunkanbieter. Der Tätigkeitsschwerpunkt des Mutterkonzerns liegt währenddessen im spanischen und portugiesischen Sprachraum. Sowohl am Heimatmarkt als auch in Lateinamerika gilt Telefonica als Branchenführer. Dabei umfasst das Angebot den Festnetz- und Mobilfunkbereich sowie Internet- und Datendienste und reicht bis hin zum Pay-TV. Die starke außereuropäische Stellung insbesondere in Brasilien, Argentinien und Chile macht die Geschäftszahlen allerdings anfällig für Wechselkursschwankungen, die beispielsweise im ersten Quartal des laufenden Jahres aufgrund des starken Euros zu Belastungen führten. Auch der Wegfall der Roaming-Gebühren in Europa drückte auf das Ergebnis. Auf bereinigter Basis konnte Telefonica die Markterwartungen jedoch mit einer positiven operativen Entwicklung übertreffen.
Als solide bezeichnen Analysten den Geschäftsverlauf des zurückliegenden Gesamtjahrs. Hier verdiente Telefonica bei stabilen Umsätzen operativ deutlich mehr als im Vorjahr und überzeugte Experten insbesondere durch die Senkung der Schuldenlast um mehr als 4 Mrd. Euro auf gut 44 Mrd. Euro per Ende 2017. Da die Nettoschulden nun weniger als das Dreifache des operativen Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ausmachen, klassifizieren Analysten den Konzern nur noch als moderat verschuldet. Die Langfristratings der Agenturen S&P, Moody's und Fitch für Anleihen der Telefonica S.A. liegen mit einheitlich stabilem Ausblick bei BBB (S&P und Fitch) bzw. Baa3 (Moody’s)* im Bereich des Investment Grade, mit moderatem Kredirisiko. Das Renditeniveau einer in Euro notierenden Unternehmensanleihe der Telefonica S.A. mit knapp fünfjähriger Laufzeit beträgt aktuell 0,55 Prozent p.a. (Stand 02.05.2018).
Überdurchschnittlicher Festzins
Die DekaBank 1,00 % Telefonica bonitätsabhängige Schuldverschreibung 07/2023 (WKN DK0P4K) bietet potenziellen Anlegern fünf feste Zinszahlungen jeweils im Juli der Jahre 2019 bis 2023. Am 11.07.2023 ist zudem die vollständige Rückzahlung des Nennbetrags in Höhe von 10.000,00 Euro vorgesehen. Mit ihrem Zinssatz von 1,00 Prozent p.a., der auf den Nennbetrag bezogen wird, stellt die Schuldverschreibung eine höhere Rendite, in Aussicht als sie aktuell mit einer vergleichbaren Unternehmensanleihe der Telefonica S.A. erzielbar wäre. Die planmäßige Leistung aller Zahlungen an den Anleger setzt jedoch voraus, dass es bei der Telefonica S.A. als Referenzschuldnerin bis zum 04.07.2023 nicht zu einem sogenannten Kreditereignis kommt.
Ein Kreditereignis könnte beispielsweise aufgrund einer Insolvenz, einer Nichtzahlung oder einer Restrukturierung von Verbindlichkeiten der Telefonica S.A. festgestellt werden, woraufhin mit Verlusten bis hin zum Totalverlust des investierten Kapitals zu rechnen wäre. Der Anleger würde dann für die laufende und für gegebenenfalls nachfolgende Zinsperioden keine Zinsen mehr erhalten. Und zur Rückzahlung würde statt des vollständigen Nennbetrags ein deutlich reduzierter Barausgleichsbetrag vor oder nach dem geplanten Rückzahlungstermin (11.07.2023) ermittelt werden, der auch null betragen kann. Außerdem ist die Schuldverschreibung von der Kreditwürdigkeit der DekaBank als Emittentin abhängig. Hieraus ergibt sich das Emittentenrisiko, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.
Die DekaBank 1,00 % Telefonica bonitätsabhängige Schuldverschreibung 07/2023 (WKN DK0P4K) kann vom 07.05.2018 bis 25.05.2018, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.
* Quelle: https://www.telefonica.com/en/web/shareholders-investors/debt-ratings/credit-ratings

Rating vom 07.03.2017, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den Scope Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen
Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.
Diese Kostendarstellung erfüllt nicht die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis, den Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung erhalten werden. Bei Fragen zu den Kosten wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenberater / Ihre Kundenberaterin.
Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den jeweiligen Wertpapierprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Bedingungen und eventuellen Nachträgen sowie dem ggf. für dieses Finanzinstrument erhältlichen aktuellen Basisinformationsblatt bei der Emittentin, DekaBank Deutsche Girozentrale, kostenlos erhältlich ist oder unter www.dekabank.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden kann. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.


