15.05.2018 18:00
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thyssenkrupp und Merck leiden unter dem starken Euro

Am heutigen Dienstag bewegte sich der DAX erneut kaum von der Stelle. Nachdem sich das wichtigste deutsche Barometer zurück in den Bereich der psychologisch wichtigen 13.000-Punkte-Marke vorkämpfen konnte, wissen Anleger offenbar nicht, wie es nun weitergehen soll.

Das war heute los. Der DAX verbrachte die meiste Zeit des heutigen Handelstages in der Verlustzone. Allerdings freuten sich Anleger am Nachmittag, als der Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich an Wert verlor. Zuvor war die Stimmung eher gedrückt. Die Konjunktur verliert offenbar an Schwung. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes wuchs die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal des Jahres gegenüber dem Vorquartal nur noch um 0,3 Prozent. Allerdings können auch einige Sonderfaktoren angeführt werden wie Streiks, eine Grippewelle oder ein langer Winter, was das schwächere Wachstum relativiert.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte sich die Commerzbank-Aktie den Spitzenplatz sichern. Das Papier legte zeitweise etwas mehr als 4 Prozent an Wert zu. Die Commerzbank hatte ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2018 vorgelegt. Zwar wurde bei den Erträgen und dem operativen Ergebnis ein Rückgang im Vorjahresvergleich beobachtet, dafür konnte das Institut einen überraschenden Gewinnsprung hinlegen.

Deutlich schwächer präsentierten sich dagegen Merck und thyssenkrupp. Beide DAX-Titel büßten in der Spitze etwas mehr als 6 Prozent an Wert ein und landeten gemeinsam am Indexende. Während bei thyssenkrupp die Stahlsparte von einer Erholung der Stahlpreise profitieren konnte, lief es in den anderen Bereichen deutlich schlechter. Zudem machten sich negative Wechselkurseffekte bemerkbar. Auch beim Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern waren es die negativen Währungseffekte, die sich zu Jahresbeginn 2018 als Belastungsfaktor herausstellten sowie für einen Umsatz- und Ergebnisrückgang sorgten.

Das steht morgen an. Die Ölpreise haben sich zuletzt starke erholt. Entsprechend gespannt dürften Anleger auf die morgige Veröffentlichung des Mai-Monatsberichts der Internationalen Energieagentur (IEA) schauen. In den USA steht vor allem der Immobilienmarkt im Fokus. Es werden die Zahlen zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen im Monat April vorgestellt. Hierzulande dürften sich Anleger auf die neuesten Verbraucherpreise konzentrieren.

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