02.12.2019 15:01
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Unaufgeregt


Rückblick

Eine Woche ohne große Aufreger hat dem deutschen Aktienmarkt einen ruhigen Verlauf beschert. Die neu veröffentlichten konjunkturellen Frühindikatoren deuten weiter darauf hin, dass der starke Abwärtstrend in der Industrie erst einmal gebrochen ist. Ob dies aber nur eine Verschnaufpause auf dem Weg nach unten ist, oder ob tatsächlich bessere Zeiten für die deutsche Produktion anbrechen, ist längst noch nicht entschieden. Die Aktienmärkte hatten diese Entwicklung allerdings bereits in den vergangenen Wochen verarbeitet und mit Kursaufschlägen quittiert. An den Anleihemärkten hat sich der Seitwärtstrend auf niedrigem Niveau fortgesetzt. Noch gibt es keine Aussagen der neuen EZB-Spitze zu Veränderungen in der Geldpolitik, und die derzeitigen Daten machen auf absehbare Zeit eine neue Ausrichtung wenig wahrscheinlich.

Ausblick

Vom halbjährlichen OPEC-Treffen in dieser Woche kann man erwarten, dass die Produktionsobergrenze vorerst nicht gesenkt wird. Allerdings steigt der Druck für freiwillige Produktionskürzungen, um so zu verhindern, dass der Ölmarkt in eine Überversorgung und der Ölpreis damit unter Druck gerät. Zahlen zu Auftragseingängen und Industrieproduktion in Deutschland werden am Freitag Aufschluss darüber geben, ob sich die bereits jetzt längste Industrierezession der gesamtdeutschen Geschichte fortsetzt. Der US-Arbeitsmarktbericht für November dürfte bestätigen, was viele Marktteilnehmer schon erahnen, nämlich, dass sich die US-Wirtschaft auf einem relativ soliden Wachstumspfad befindet. 

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Quelle

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