| Keine Frage: Solche Charts wie die des US-Unternehmens Under Armour sind in den letzten Wochen und Monaten selten geworden. Zwar hinterließen die Börsenturbulenzen im August mit einem idealtypischen Pullback an die 38-Wochen-Linie (akt. bei 84,47 USD) auch hier ihre Spuren, aber von dieser Basis aus ging es zuletzt geradewegs hoch auf einen neuen Rekordstand (105,89 USD). Nicht nur, dass damit der seit 2010 bestehende Haussetrend absolut intakt ist, sondern ein neues Allzeithoch sorgt sogar für eines der besten Signale der technischen Analyse überhaupt. Zusätzlicher Rückenwind kommt derzeit von Seiten der relativen Stärke nach Levy. Gemessen an diesem Kriterium notieren nur noch gut 20 % aller Einzelwerte im S&P 500 oberhalb des Schwellenwertes von 1, wobei Under Armour zu den relativ stärksten gehört. Aus der 138,2%-Fibonacci-Projektion der Augustkorrektur lässt sich die Marke von 110,11 EUR als nächstes Anlaufziel ableiten, ehe die Trendlinie (akt. bei 123,19 EUR), die verschiedene Hochpunkte seit September 2011 verbindet, ins Blickfeld rückt. Solange sich die 38-Wochen-Glättung – wie bei den letzten vier Tests – als solide Unterstützung erweist, bleibt die übergeordnete Trendrichtung klar aufwärtsgerichtet. |