| 2016 als Wendepunkt |
| Untere Zinswenden gehen selten dynamisch vonstatten. Vielmehr benötigen diese regelmäßig vor allem Eines: viel Zeit! Dieses Börsenbonmot war in den vergangenen Jahren ein „ständiger Wegbegleiter“ unserer Jahresausblicke. Nach einem Ausflug in negatives Terrain bei der 10-jährigen Rendite in Deutschland bzw. einem neuen Allzeithoch beim US-T-Bond-Future entlud sich in der 2. Jahreshälfte 2016 vor allem in den USA doch noch ein merkliches Korrekturpotential. Da sich die negative Bewegungsdynamik nach der Wahl des Republikaners Trump zum neuen US-Präsidenten sogar nochmals verschärft hat, drängt sich aktuell die Frage auf, ob das Jahr 2016 in der historischen Rückbetrachtung irgendwann einmal als „game changer“ betrachtet werden muss. Einen Fingerzeig in diese Richtung liefert die US-Notenbank, die wie bereits im Dezember 2015 und zuletzt erneut die Zinsen anhob. Offensichtlich scheint die Fed-Präsidentin Janet Yellen ein heimlicher Fan eines bekannten Songs von Britney Spears – „Oops! I did it again“ – zu sein. Ob sich daraus bereits ein tragfähiges charttechnisches Muster ableiten lässt, wollen wir im Folgenden anhand anerkannter Verfahren der Technischen Analyse überprüfen. |
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US-T-Bond-Future (Annually) |
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