| Korrekturen „orientieren“ sich in ihrem Ausmaß oftmals an Fibonacci-Retracements.
Besonders interessant sind solche Fibonacci-Korrekturen, wenn zwei unterschiedliche
Retracements in einem engen Kursband zusammenfallen. Genau das ist die Konstellation
bei der Wacker Chemie-Aktie. Auf Basis der Bastion aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei
93,56 EUR) sowie einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (93,43/92,92
EUR) hat das Papier zuletzt die Kurve bekommen. Ein weiteres Kernargument liefert
in diesem Zusammenhang der Bruch des Korrekturtrends seit Ende Januar. Da damit die
Verschnaufpause der letzten Monate als (aufwärtstrend-)bestätigende Flagge interpretiert
werden kann, winkt als Belohnung perspektivisch ein Anlauf auf das bisherige Jahreshoch
bei 115,20 EUR. Zusammen mit den Hochs von 2015 zwischen 116,45 EUR und 117,80 EUR
entsteht hier die nächste wichtige Widerstandszone. Um den beschriebenen „Dreh“ nach
oben nicht zu gefährden, sollte die Wacker Chemie-Aktie in Zukunft nicht mehr nachhaltig
unter die Auffangmarken bei rund 100 EUR zurückfallen. |