Wacker Chemie korrigiert nach China-News

Autor: Hussam Masri
Die Wacker Chemie-Aktie hat sich seit den Zwischenhochs vom Mai um mehr als ein Viertel verbilligt (Stand 25.06.2018). Dahinter steht die Ankündigung der chinesischen Regierung zur Kürzung der Solar-Subventionen. Für den deutschen Hersteller von Polysilizium für Solarzellen sind das keine guten Nachrichten, da die negativen Auswirkungen auf den Polysiliziumpreis das Branchenwachstum dämpfen könnten. Analysten verweisen demzufolge auf Unsicherheiten bezüglich der Gewinnentwicklung von Wacker Chemie. Möglicherweise seien die verschlechterten Aussichten der Geschäftssparte in den gedrückten Aktiennotierungen aber schon überwiegend eingepreist.
Im ersten Quartal des laufenden Jahres erwirtschafteten die Münchener im Polysilizium-Segment 18 Prozent des Konzernumsatzes und 19 Prozent des operativen Gewinns, wobei die Spartenkennzahlen im Vorjahresvergleich bereits rückläufig waren. Die Hälfte des Quartalsumsatzes und 58 Prozent des operativen Gewinns entstanden hingegen unter deutlichen Zuwächsen im Bereich Silicones, der Wacker Chemie zu einem der weltweit größten Hersteller von Siliconprodukten beispielsweise für die Bau-, Chemie- und Elektronikindustrie macht. Insbesondere die Erfolge dieser Sparte trugen dazu bei, dass der Spezialchemiekonzern negative Währungseffekte und höhere Rohstoffkosten durch Preisanhebungen sowie steigende Absatzmengen mehr als ausgleichen konnte. Insgesamt legte das operative Quartalsergebnis um elf Prozent zum Vorjahr auf 255 Mio. Euro zu. Der Vorstandsvorsitzende Rudolf Staudigl deutete daraufhin an, dass die vorerst bestätigten Gesamtjahresziele übertroffen werden könnten.
Für 46,00 Euro Zinsen pro Periode zählt die Stichtagsbehauptung der Barriere
Das DekaBank Wacker Chemie Express-Zertifikat Memory mit Airbag 09/2024 (WKN DK0RDG) gibt sich mit einer Vielzahl an Kursentwicklungen der Wacker Chemie-Aktie zufrieden, um pro Periode die möglichen Zinsbeträge in Höhe von 46,00 Euro je Zertifikat zur Auszahlung zu bringen. Am jährlich stattfindenden Beobachtungstag darf der Aktienschlusskurs gegenüber dem Startwert, also dem Schlusskurs vom 20.07.2018, beliebig gestiegen oder auch um bis zu 25,00 Prozent gefallen sein, damit die Barriere bei 75,00 Prozent des Startwerts als behauptet gilt. Dann erhält der Anleger den Zinsbetrag von 46,00 Euro für die gerade vergangene Periode und außerdem die nach vorherigen Perioden eventuell nicht ausgezahlten Zinsbeträge. Dieser Nachholeffekt gilt auch, wenn der Aktienschlusskurs am Bewertungstag, dem 18.09.2024, auf oder über der Barriere liegt. Außerdem führt die Barrierenbehauptung bei der finalen Bewertung zur vollständigen Rückzahlung des Nennbetrags in Höhe von 1.000,00 Euro je Zertifikat. Die Rückzahlung kann aber auch schon deutlich früher eintreten. Dazu müsste die Wacker Chemie-Aktie an einem der fünf jährlichen Beobachtungstage auf oder über der bei 100,00 Prozent des Startwerts fixierten Tilgungsschwelle schließen.
Wenn die vorzeitige Rückzahlung allerdings ausbleibt und der Aktienschlusskurs am Bewertungstag unter der Barriere liegt, drohen im Zuge der Rückzahlung insgesamt Verluste. Die abschließende Zinszahlung bleibt dann aus und der Anleger erhält als Rückzahlung je Zertifikat die Referenzanzahl an Wacker Chemie-Aktien übertragen, wobei das Airbag-Element einen vergünstigten Aktienkauf zu 75,00 Prozent des Startwerts unterstellt. Hieraus resultierende Verluste gegenüber dem ursprünglich investierten Nennbetrag von 1.000,00 Euro könnten bis zum Totalverlust reichen, weil eine Wertlosigkeit der übertragenen Wacker Chemie-Aktien sowie ein Ausfall aller Zinszahlungen möglich sind. Außerdem unterliegt das Zertifikat insgesamt dem Emittentenrisiko. Deshalb würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen.
Das DekaBank Wacker Chemie Express-Zertifikat Memory mit Airbag 09/2024 (WKN DK0RDG) kann vom 02.07.2018 bis 20.07.2018, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.
Rating vom 07.03.2017, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating
Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den Scope Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen
Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.
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