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13.12.2018 12:08

China und USA bleiben auf Konfrontationskurs


Makroökonomisches Umfeld: Der Schwellenländer-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ist im November leicht gestiegen, doch war dies keine breit angelegte Entwicklung, sondern vornehmlich durch die Anstiege in Brasilien, Indien und Russland getrieben. Insbesondere in den exportorientierten Volkswirtschaften setzte sich die schwache Entwicklung der Vormonate fort. Das Verhandlungsergebnis zwischen den USA und China am Rande des G20-Gipfels war kein Durchbruch im Handelsstreit, sondern dürfte die nächste Runde von Strafzöllen lediglich aufgeschoben haben.

 

Kapitalmärkte: Inlandswährungsanleihen und Aktien aus Schwellenländern konnten in den vergangenen Wochen etwas zulegen. Zwar sind die Schwellenländer nach der Stabilisierung in der Türkei und Argentinien etwas aus dem Fokus der Märkte gerückt, doch das Umfeld bleibt ungünstig. So erwarten wir keinen Durchbruch bei den Handelsgesprächen zwischen China und den USA. Unabhängig vom Ausgang dieses Streits lässt die Dynamik der Weltwirtschaft nach. Die Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Leitzinszyklus in den USA halten wir zudem für verfrüht.

 

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