Airbus auf Rekordkurs vor dem Führungswechsel
Autor: Hussam Masri
Für 2018 hat sich Airbus ehrgeizige Ziele gesetzt. Nach 718 Passagierjets im vergangenen Jahr sollen im laufenden Zwölfmonatszeitraum 800 zivile Flugzeuge ausgeliefert werden. Zugleich stellt das Management bei den Ergebniskennzahlen neue Bestwerte in Aussicht. Wenn der Plan aufgeht, dürfte sich Tom Enders im Frühjahr 2019 als gefeierter Konzernlenker aus dem Amt des Vorstandsvorsitzenden verabschieden. Als möglichen Nachfolger handeln Medien den Franzosen Guillaume Faury, der aktuell an der Spitze der Verkehrsflugzeugsparte steht. Analysten bezeichnen die langfristigen Geschäftsaussichten für Airbus zwar als hervorragend, verweisen aber auch auf schwelende Risiken. So könnten Probleme bei den Triebwerksherstellern erneut zu Auslieferungsverzögerungen führen und zudem seien die Korruptionsvorwürfe bei Europas größtem Flugzeugbauer noch nicht vom Tisch. Die Gefahr weiterer Belastungen durch den Militärtransporter A400M habe hingegen abgenommen, nachdem Airbus 2017 eine unerwartet hohe Rückstellung von 1,3 Mrd. Euro gebildet hat und Vertragsanpassungen mit den Abnehmerländern auf den Weg bringen konnte. Beim Sorgenkind A380 sorgte währenddessen die Airline Emirates mit ihrer verbindlichen Bestellung von 20 Riesenjets für eine vorläufige Planungssicherheit.
Im vergangenen Geschäftsjahr hat Airbus die umsatzseitigen Markterwartungen insbesondere aufgrund von Auslieferungsverzögerungen leicht verfehlt. Das Konzernergebnis erreichte jedoch mit 2,9 Mrd. Euro fast den dreifachen Vorjahreswert und lag deutlich über den Konsensschätzungen (2,7 Mrd. Euro). Für das laufende und das kommende Geschäftsjahr prognostizieren Analysten weiter steigende Nettogewinne und Dividenden. Zusätzliche Impulse könnten künftig aus China kommen. Peking kündigte zuletzt an, seinen Markt unter anderem für ausländische Flugzeughersteller stärker zu öffnen. Airbus betreibt unter der bisher erzwungenen einheimischen Beteiligung bereits ein Endmontage- und ein Ausstattungswerk in China.
50,00 Euro Zinsen pro Periode bei behaupteter 75,00-Prozent-Barriere
Die Airbus-Aktie muss nicht steigen, damit potenzielle Anleger mit dem DekaBank Airbus Express-Zertifikat Memory mit Airbag 07/2024 (WKN DK0P23) hohe Zinsen erzielen können. Zur Auszahlung des Zinsbetrags von 50,00 Euro pro Zertifikat für die jeweils vergangene Periode ist am jährlich stattfindenden Beobachtungstag lediglich ein Aktienschlusskurs auf oder über der Barriere in Höhe von 75,00 Prozent des Startwerts, also des Schlusskurses vom 18.05.2018, erforderlich. Eine solche Barrierenbehauptung führt durch das Memory-Element auch zur Nachholung von zuvor eventuell ausgefallenen Zinszahlungen. Und am Bewertungstag dem 17.07.2024, ist ein Aktienschlusskurs auf oder über der Barriere ausreichend, um die vollständige Rückzahlung des Nennbetrags in Höhe von 1.000,00 Euro je Zertifikat zusammen mit den Zinsen auszulösen. Alternativ kann es schon deutlich früher zur Rückzahlung kommen, wenn sich die Airbus-Aktie stabil bis positiv entwickelt und daher an einem der Beobachtungstage im Juli der Jahre 2019 bis 2023 auf oder über der Tilgungsschwelle schließt, die bei 100,00 Prozent des Startwerts fixiert wird.
Das Negativszenario tritt hingegen ein, wenn die vorzeitige Rückzahlung ausbleibt und der Aktienschlusskurs am Bewertungstag unter der Barriere liegt. Daraufhin erhält der Anleger als Rückzahlung je Zertifikat die Referenzanzahl an Airbus-Aktien und wird dabei so gestellt, als wenn er die Aktien vergünstigt zu 75,00 Prozent des Startwerts erworben hätte. Gegenüber dem ursprünglich investierten Nennbetrag von 1.000,00 Euro entsteht hierbei ein Verlust, der wegen der möglichen Wertlosigkeit der übertragenen Airbus-Aktien und wegen des potenziellen Ausfalls aller Zinszahlungen bis zum Totalverlust reichen kann. Ferner unterliegt das Zertifikat insgesamt dem Emittentenrisiko, sodass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.
Das DekaBank Airbus Express-Zertifikat Memory mit Airbag 07/2024 (WKN DK0P23) kann vom 30.04.2018 bis 18.05.2018, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.

Rating vom 07.03.2017, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den Scope Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen
Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.
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