AXA setzt auf Neuausrichtung
Autor: Hussam Masri
Der französische Versicherungsriese AXA will seine Abhängigkeit vom eher schwankungsanfälligen Geschäft mit Lebensversicherungen und Sparprodukten reduzieren. Dazu wird der Schwerpunkt von der Sparte Life&Savings zum Sachversicherungsgeschäft verlagert, das zukünftig die Hälfte der konzernweiten Prämieneinnahmen erwirtschaften soll. Bisher lag dieser Anteil bei rund 39 Prozent. Als wichtigen Schritt zur Neuausrichtung kündigte der Vorstandsvorsitzende Thomas Buberl kürzlich die Übernahme der auf Bermuda ansässigen XL Group an. Das US-Unternehmen wurde 1986 gegründet und ist eine Branchengröße in der Sachversicherung mit einer ebenfalls bedeutenden Rückversicherungs-Sparte. AXA lässt sich den Zukauf 15,3 Mrd. US-Dollar kosten und kann dadurch laut Thomas Buberl zum weltweiten Branchenprimus in der Sachversicherung mit Firmenkunden aufsteigen. Analysten kritisieren zwar den hohen Kaufpreis, heben aber die geplanten Synergien und künftigen Größenvorteile positiv hervor. Die Transaktion will AXA zum Teil durch den Börsengang ihrer US-amerikanischen Lebensversicherungs- und Vermögensverwaltungs-Tochter Axa Equitable Holdings finanzieren. Noch im laufenden Quartal soll die Platzierung eines Minderheitsanteils an der US-Börse umgesetzt werden und bis zu vier Mrd. US-Dollar in die Kassen der Konzernmutter spülen.
Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte AXA den Nettogewinn um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 6,2 Mrd. Euro. Den Belastungen durch schwere Naturkatastrophen standen positive Effekte durch die US-Steuerreform und insbesondere höhere Einnahmen in der US-Lebensversicherung und in der Vermögensverwaltung gegenüber. Analysten honorieren, dass Thomas Buberl trotz der übernahmegetriebenen Wachstumsstrategie an seinem Effizienzprogramm "Ambition 2020" mit einem Einsparungsziel von 2,1 Mrd. Euro festhält.
Aufwärtspartizipation und Mindestzins im Seitwärtsmarkt
Beim DekaBank AXA Best Express-Zertifikat 05/2023 (WKN DK0P5B) ist das Renditepotenzial unbegrenzt. Damit es vorzeitig oder am Laufzeitende nach fünf Jahren zu einer ertragreichen Rückzahlung kommt, muss die AXA-Aktie an einem der jährlich im Mai stattfindenden Beobachtungstage oder am Bewertungstag, dem 22.05.2023, mindestens auf dem Niveau des Startwerts schließen. Hierbei entspricht der Startwert dem Aktienschlusskurs vom 25.05.2018. Die Rückzahlung je Zertifikat umfasst dann entweder den Nennbetrag von 1.000,00 Euro zusammen mit dem Mindest-Zinsbetrag in Höhe von 80,00 Euro pro vergangener Periode. Oder die Performance der AXA-Aktie ermöglicht sogar eine höhere Gesamtrückzahlung, indem der Nennbetrag mit der Wertentwicklung der Aktie gegenüber dem Startwert zur Ermittlung der Rückzahlungshöhe multipliziert wird. Zum Beispiel könnte die AXA-Aktie am zweiten Beobachtungstag, dem 25.05.2020, bei 122,00 Prozent des Startwerts schließen. Dann würde die Rückzahlung zu 1.220,00 Euro je Zertifikat erfolgen, weil die Summe aus dem Nennbetrag und dem nach zwei Perioden maßgeblichen Mindest-Zinsbetrag von 160,00 Euro geringer wäre.
Schließt die AXA-Aktie jedoch an jedem Beobachtungstag unter dem Startwert und bei der finalen Bewertung lediglich auf oder über der Barriere in Höhe von 60,00 Prozent des Startwerts, erhält der Anleger nur den ursprünglich investierten Nennbetrag zurück. Wenn der Aktienschlusskurs am Bewertungstag nicht einmal die Barriere behauptet, tritt das Negativszenario ein. In diesem Fall werden AXA-Aktien als Rückzahlung übertragen, die mehr als 40,00 Prozent unter dem Startwert notieren und einen entsprechenden Verlust hervorrufen. Auch ein Totalverlust des Nennbetrags ist wegen der potenziellen Wertlosigkeit der übertragenen AXA-Aktien möglich. Zudem unterliegt das Zertifikat insgesamt dem Emittentenrisiko. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.
Das DekaBank AXA Best Express-Zertifikat 05/2023 (WKN DK0P5B) kann vom 07.05.2018 bis 25.05.2018, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.

Rating vom 07.03.2017, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den Scope Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen
Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.
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