Devisen weekly: US-Dollar erholt sich von zurückhaltender Fed-Entscheidung
EUR/USD fiel im Vorwochenvergleich von 1,129 auf 1,119, was einer Aufwertung des US-Dollars von 0,9% entspricht. Der Greenback wertete trotz des „dovishen“ Handelns der Fed auf ihrer letzten Sitzung am 16. März, bei der sie den Leitzins unverändert bei 0,25 – 0,5% beließ, auf. Angesichts der positiven US-Wirtschaftsdaten äußerten sich jedoch mehrere (wenn auch nicht stimmberechtigte) Fed-Mitglieder außergewöhnlich „hawkish“: Die beiden Präsidenten der Fed San Francisco und Atlanta können sich den nächsten Zinserhöhungsschritt durch die Fed schon für die Fed-Sitzung am 27. April vorstellen, sollte sich die konjunkturelle Lage in den USA weiter aufhellen. Der Wirtschaftserwartungsindex der Fed Philadelphia stieg von -2,8 im Februar auf aktuell 12,4 im März und auch der Index der Fed Richmond (produzierendes Gewerbe) konnte sich im Vergleich zum Februar auf 22 verbessern (+26). Sollten die Veröffentlichungen des ISM-Indexes und der Stundenlöhne in der nächsten Woche positiv ausfallen und die Wahrscheinlichkeit für eine baldige Zinsanhebung steigen, wird der US-Dollar gegenüber dem Euro aufwerten.


