EUR/USD - Jahres-Pivotpunkte: Fixsterne im TA-Universum
Jahres-Pivotpunkte: Fixsterne im TA-Universum
Derart markante „outside candles“ geben oftmals wichtige Leitplanken für die zukünftige Kursentwicklung vor. Das Märzhoch bei 1,1492 EUR unterstreicht deshalb das zuvor diskutierte, strategische Absicherungslevel. Und wir haben immer noch einen (charttechnischen) Pfeil im Köcher: Traditionell berechnen wir in unserem Jahresausblick sog. Pivotpunkte. Vereinfacht lassen sich aus den Kursen der Vorperiode durch Durchschnittsbildung neuralgische Punkte für die Folgeperiode ableiten. Besonders aktive Trader wissen die Bedeutung dieser Durchschnittskurse als zukünftige Widerstands- bzw. Unterstützungsmarken zu schätzen! Aus unserer Sicht verdienen die Jahres-Pivotpunkte eine gesonderte Erwähnung, wenn sie mit anderen technischen Marken zusammenfallen. An dieser Stelle sollten Anleger hellhörig werden, denn der Mittelwert aus dem Hoch-, dem Tief-, dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs (Stand: 6. Dezember) bei 1,1536 USD bestätigt die bereits herausgearbeitete Bastion (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund kommt der Haltezone bei knapp 1,15 USD die gleiche Schlüsselrolle auf der Unterseite zu, wie der Marke von 1,20 USD nach Norden. Schließlich würde ein Rebreak dieses Stresslevels letztlich doch für ein Scheitern am langfristigen Basisabwärtstrend sprechen.
Derart markante „outside candles“ geben oftmals wichtige Leitplanken für die zukünftige Kursentwicklung vor. Das Märzhoch bei 1,1492 EUR unterstreicht deshalb das zuvor diskutierte, strategische Absicherungslevel. Und wir haben immer noch einen (charttechnischen) Pfeil im Köcher: Traditionell berechnen wir in unserem Jahresausblick sog. Pivotpunkte. Vereinfacht lassen sich aus den Kursen der Vorperiode durch Durchschnittsbildung neuralgische Punkte für die Folgeperiode ableiten. Besonders aktive Trader wissen die Bedeutung dieser Durchschnittskurse als zukünftige Widerstands- bzw. Unterstützungsmarken zu schätzen! Aus unserer Sicht verdienen die Jahres-Pivotpunkte eine gesonderte Erwähnung, wenn sie mit anderen technischen Marken zusammenfallen. An dieser Stelle sollten Anleger hellhörig werden, denn der Mittelwert aus dem Hoch-, dem Tief-, dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs (Stand: 6. Dezember) bei 1,1536 USD bestätigt die bereits herausgearbeitete Bastion (siehe Chart). Vor diesem Hintergrund kommt der Haltezone bei knapp 1,15 USD die gleiche Schlüsselrolle auf der Unterseite zu, wie der Marke von 1,20 USD nach Norden. Schließlich würde ein Rebreak dieses Stresslevels letztlich doch für ein Scheitern am langfristigen Basisabwärtstrend sprechen.
EUR/USD (Annually)
Quelle: Refinitiv, HSBC²
5-Jahreschart EUR/USD
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Saisonalität: Zweigeteiltes US-Nachwahljahr?
Nicht fehlen bei der Beurteilung der Perspektiven des Währungspaars darf die Analyse zyklischer Einflussfaktoren. Angelehnt an den US-Präsidentschaftszyklus untersuchen wir deshalb das typische Ablaufmuster in Nachwahljahren der USA. Dabei stellen wir die Entwicklung aus Sicht des US-Dollars dar. Das Wichtigste vorweg: Gemessen am durchschnittlichen Verlauf aller US-Nachwahljahre seit 1973 finden sowohl EUR- als auch USD-Bullen saisonale Argumente für ihren jeweiligen Standpunkt. Die Trefferquote von 50 % liefert einen eindrucksvollen Beleg für diese These. In sechs US-Nachwahljahren konnte der Euro also zulegen, während die europäische Valuta in sechs weiteren Nachwahljahren Kursverluste zum US-Dollar hinnehmen musste. Auffällig ist aus EUR-Sicht der schwache Jahresauftakt (siehe Chart). Auf eine Verschnaufpause von Anfang März bis Ende April folgt bis Anfang Juni ein neuerlicher EUR-Schwächeanfall. Gemessen am zyklischen Verlaufsmuster spricht einiges für die Ausprägung eines zyklischen EUR-Tiefs im Juni, ehe die zweite Jahreshälfte zugunsten des Euro ausfallen sollte. Die Saisonalität legt also einen zweigeteilten FX-Jahrgang nahe, so dass Chartsignale „pro Euro“ in den letzten sechs Monaten des Jahres besondere Beachtung verdienen.
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Nicht fehlen bei der Beurteilung der Perspektiven des Währungspaars darf die Analyse zyklischer Einflussfaktoren. Angelehnt an den US-Präsidentschaftszyklus untersuchen wir deshalb das typische Ablaufmuster in Nachwahljahren der USA. Dabei stellen wir die Entwicklung aus Sicht des US-Dollars dar. Das Wichtigste vorweg: Gemessen am durchschnittlichen Verlauf aller US-Nachwahljahre seit 1973 finden sowohl EUR- als auch USD-Bullen saisonale Argumente für ihren jeweiligen Standpunkt. Die Trefferquote von 50 % liefert einen eindrucksvollen Beleg für diese These. In sechs US-Nachwahljahren konnte der Euro also zulegen, während die europäische Valuta in sechs weiteren Nachwahljahren Kursverluste zum US-Dollar hinnehmen musste. Auffällig ist aus EUR-Sicht der schwache Jahresauftakt (siehe Chart). Auf eine Verschnaufpause von Anfang März bis Ende April folgt bis Anfang Juni ein neuerlicher EUR-Schwächeanfall. Gemessen am zyklischen Verlaufsmuster spricht einiges für die Ausprägung eines zyklischen EUR-Tiefs im Juni, ehe die zweite Jahreshälfte zugunsten des Euro ausfallen sollte. Die Saisonalität legt also einen zweigeteilten FX-Jahrgang nahe, so dass Chartsignale „pro Euro“ in den letzten sechs Monaten des Jahres besondere Beachtung verdienen.
USD/EUR (Daily)
Quelle: Refinitiv, HSBC²
5-Jahreschart USD/EUR
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
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