Hier geht die Post ab
Briefe schreiben könnte teurer werden. Schon 2013 und 2014 gab es eine Erhöhung des Portos für einen Standardbrief um jeweils zwei Cents. Nun könnten drastischere Erhöhungen drohen. Einer dpa-Meldung von Ende März zufolge plant die Bundesregierung angeblich, die Berechnung des Briefportos an die Gewinnmargen der Post-Konkurrenz anzupassen. Bisher richtet sich der Preis nach den Transportkosten und enthält einen Gewinnaufschlag. „Mittelfristig sind moderate Preiserhöhungen im Briefbereich bei größeren Kundengruppen zu erwarten“, heißt es in einem Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Portoerhöhung 2014 brachte der Deutschen Post trotz rückläufigen Volumens ein Umsatzplus von rund 50 Millionen Euro. Dieser Bereich kann also bereits überzeugen. Wenn der Konzern erneut an der Preisschraube dreht, dürfte es zu weiteren Gewinnzuwächsen kommen.
„Strategie 2020“
Konzernchef Frank Appel verlässt sich bei seinen Wachstumsplänen allerdings nicht auf politische Unterstützung. Seine im vergangenen Jahr formulierte „Strategie 2020“ zielt darauf ab, die Dienstleistungen rund um den E-Commerce-Bereich auszubauen und Länder mit hohem Wachstumspotenzial zu erschließen. Nach einer Studie von eMarketer wird sich der weltweite Onlinehandel bis 2018 gegenüber 2014 fast verdoppeln. Wachstumsmotor sind die Schwellenländer. Daher will die Deutsche Post bis 2020 rund 30 Prozent des Umsatzes in diesen Regionen erwirtschaften. Die Ausgangslage scheint günstig zu sein. Den Zahlen im Geschäftsbericht 2014 zufolge hat die Tochter DHL Express im länderübergreifenden Expressmarkt im asiatisch-pazifischen Raum bereits einen Marktanteil von 44 Prozent (Nummer eins). Mit einer EBIT-Marge von mehr als zehn Prozent ist dieser Bereich am rentabelsten.
Ein Schwachpunkt ist allerdings weiterhin der Fracht- und Speditionsbereich. Hier bleiben gerade einmal zwei Euro von 100 Euro Umsatz als betrieblicher Ertrag übrig. Dies könnte das Wachstum des Gesamtkonzerns weiter bremsen. Mit dem Ausblick auf das laufende und das nächste Jahr zeigt sich Appel daher noch zurückhaltend und rechnet mit einem EBIT zwischen 3,0 und 3,2 Milliarden Euro (2014: 3,0 Milliarden Euro). Damit ist die Aktie mit einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von rund 17 bereits gut bewertet. Überraschend gute Zahlen oder eine Änderung der Portogebührenberechnung könnten der Aktie allerdings weiter Auftrieb geben.
Risiko reduzieren
Anleger, die das Risiko eines Direktinvestments allerdings nicht eingehen möchten, bietet sich eine Cap-Anleihe mit Mindestrückzahlung von 90 Prozent an. Steigt die Aktie bis zum Laufzeitende der Cap-Anleihe, nehmen Anleger bis zum Cap (obere Kursgrenze) daran teil. Sollte die Aktie in zwei Jahren unterhalb des Referenzpreises vom anfänglichen Bewertungstag notieren, erleiden Anleger einen Verlust. Dieser ist allerdings auf maximal zehn Prozent des Nennbetrages beschränkt.
Bitte beachten Sie: Zertifikate sind Schuldverschreibungen des Emittenten. Bei Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust.
| HVB CAP ANLEIHE MIT 90 % MINDESTRÜCKZAHLUNG |
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| Basiswert | Deutsche Post AG |
| ISIN/WKN | DE000HVB1W22/HVB1W2 |
| Nennbetrag | EUR 100,– |
| Emissionspreis | EUR 100,50* |
| Max. Rückzahlungsbetrag | EUR 110,- |
| Rückzahlungstermin | 12.05.2017 |
| Zeichnungsfrist | bis 8.5.2015 (14:00 Uhr**) |
| *inkl. Ausgabeaufschlag **vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung |
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| Funktionsweise des Produkts; Stand: 20.4.2015; Weitere Informationen unter onemarkets.de/HVB1W2 | |
Bildnachweis
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